Mo, 18. Dezember 2017

Kollege erkältet

10.09.2013 15:26

Wie Sie sich im Job nicht anstecken lassen

Schleppt ein Kollege eine Erkältung ins Büro, dann hat sehr oft bald das gesamte Team seine helle "Freude" daran. Denn der pflichtbewusste Kollege, der sein Leiden allen anderen demonstrieren will, sorgt nicht selten dafür, dass Erkältungen im Büro einmal reihum weitergegeben werden. Wie Sie sich genau davor schützen können, erfahren Sie hier.

Gute Grundverfassung
Speziell während einer Erkältungswelle sollten Sie auf gesunde Ernährung achten. Leichte, vitaminreiche Kost ist gut für Ihr Energieniveau und Ihr Immunsystem. Weiters sollten Sie darauf achten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, damit Ihre Schleimhäute gut befeuchtet bleiben und Giftstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt werden können. Abwehrverstärkende Medikamente können ebenfalls dazu beitragen, dass Ihr Körper besser gegen Erkältungen geschützt wird – ein Besuch in der Apotheke kann nicht schaden.

Warm halten
Sorgen Sie dafür, dass Ihnen untertags bei der Arbeit nicht kalt ist. Zugluft oder zu geringe Raumtemperatur begünstigen das Entstehen von Erkältungen, denn Kälte lässt die oberen Atemwege auskühlen. Der Körper versucht, weiteren Wärmeverlust zu verhindern, indem sich die Blutgefäße der Nasenschleimhäute zusammenziehen. Als Folge verschlechtert sich die Durchblutung in der Nase, und das wiederum schwächt die Abwehr. Einen ähnlichen Effekt haben kalte Füße. Außerdem wird Kälte von vielen Menschen als Stress empfunden, und Stress schwächt die Immunabwehr. Daher sollten Sie entweder das Sagen haben, was die Raumtemperatur angeht, oder zumindest einen warmen Pulli immer griffbereit haben.

Verstärkt auf Hygiene achten
In manchen Büros ist es üblich, sich per Handschlag zu begrüßen. Das sollten Sie in der Erkältungssaison vermeiden. Genauso wie das Benutzen gemeinsamer Arbeitsmittel: Ein Telefonhörer oder Kugelschreiber eines erkälteten Kollegen ist übersät mit Krankheitserregern. Auch ist es nun wichtig, mehrmals am Tag Ihre Hände gründlich zu waschen: mindestens 20 Sekunden mit Seife unter fließendem Wasser. Das gilt speziell vor dem Essen oder Rauchen, wenn Sie mit Ihren Fingern in die Nähe Ihres Gesichtes geraten.

Gefahrenzonen meiden
Merken Sie, dass ein Kollege verkühlt ist, versteht es sich von selbst, dass Sie möglichst großen Abstand zu ihm halten. Genauso sollten Sie sich wegdrehen bzw. den Raum kurz verlassen, wenn ein Kollege einen Hustenanfall in Ihre Richtung loslässt. Ebenso sind Raucherbereiche eine Gefahrenzone.

Zum Heimgehen überreden
Ist ein Kollege wirklich sehr verkühlt, sollten Sie ihn überzeugen, dass er zu Hause im Bett besser aufgehoben ist. Produktives Arbeiten ist in diesem Zustand ohnedies nur sehr eingeschränkt möglich und er wird schneller wieder fit als im Stress des Arbeitsalltags.

Wenn es Sie erwischt hat…
Oberste Devise: zu Hause bleiben und sich ausruhen! Ist das aus irgendeinem Grund nicht möglich, trinken Sie schwarzen Tee als Kreislaufstütze und halten Sie sich warm. Machen Sie mehr Pausen als normalerweise und versuchen Sie, möglichst früh wieder nach Hause zu gehen. Und natürlich gilt: Nur in die Armbeuge husten oder niesen, Gemeinschaftsbereiche möglichst meiden und den Kontakt zu anderen weitestgehend reduzieren.

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