Mo, 11. Dezember 2017

Keine Sprachprobleme

03.09.2013 15:17

Arnautovic: "Kann das Englisch, das jeder kann"

Marko Arnautovic kehrt zwar Werder Bremen und damit dem deutschen Sprachraum den Rücken, Verständigungsschwierigkeiten mit Klubkollegen und Fans in Stoke und England erwartet der ÖFB-Teamspieler aber nicht. "Ich kann das Englisch, das jeder kann. Oxford-Englisch kann ich nicht, aber man wird mich verstehen, und ich werde die anderen verstehen."

Der Abschied von Werder falle ihm dabei keineswegs leicht. "Ich werde Bremen vermissen. Ich habe dort viele Freunde, meine Mannschaftskollegen waren immer top, und ich habe dort meine Frau kennengelernt", so der Wiener. Die Meldungen in deutschen Medien, wonach bei Bremen nach dem Arnautovic-Abgang Erleichterung herrscht, sorgten beim 24-Jährigen für Kopfschütteln. "Ich glaube, das ist eine Lüge. Ich habe schon viel positives Feedback aus Bremen bekommen, und in der Kabine wird man mich sicher vermissen, weil ich ein guter, lustiger Mensch und bei den Schmähs immer der Anführer bin", erklärte der Offensivspieler.

"Hoffe, die Journalisten in England sind nicht so geil auf mich"
Weniger gut verstand sich Arnautovic mit der deutschen Medienszene. Die "Bild"-Zeitung werde ihm abgehen, meinte der 28-fache Teamspieler (sieben Tore) dann auch mit sarkastischem Unterton. "Ich hoffe, die Journalisten in England sind nicht so geil auf mich wie in Deutschland", so der ÖFB-Legionär. Er wolle der "Yellow Press" aber auch keinen Anlass für Skandalgeschichten geben. "Ich versuche, mich ruhig zu verhalten, damit nichts passiert."

"Gegen die Deutschen dürfen wir uns nicht verstecken"
Doch bevor sich Arnautovic der neuen Herausforderung bei Stoke City stellt, dreht sich alles um die anstehenden WM-Qualifikationsspiele. "Gegen die Deutschen dürfen wir uns nicht verstecken, sondern müssen mit breiter Brust auftreten. Sie haben sicher Respekt vor uns und wissen, dass wir ihnen wehtun können."

Das hätten die Österreicher vor einem Jahr bei der unglücklichen 1:2-Heimniederlage in Wien bewiesen. "Unser Spiel damals war große Klasse, leider hatten wir kein Glück", sagte Arnautovic, der in dieser Partie kurz vor Schluss einen Sitzer ausgelassen hatte. "Doch nicht nur ich, wir alle haben mit Deutschland eine Rechnung offen", meinte der ÖFB-Internationale.

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