Sa, 25. November 2017

Krieg der Konsolen

03.09.2013 10:24

PS4 bekommt Spracherkennung à la Xbox One

Sony hat angekündigt, die PlayStation 4 werde – ebenso wie Microsofts kommende Xbox One – Sprach- und Gesichtserkennung unterstützen. Voraussetzung für die Nutzung der Funktionen wird die Anschaffung der Stereokamera PlayStation Eye sein, die im Gegensatz zur Kinect-Kamera der Xbox One separat gekauft werden muss. 60 US-Dollar soll das Gadget kosten. Sonys Ankündigung verschärft den Krieg der Konsolen, in dem Microsoft zuletzt deutlich ins Hintertreffen geraten war.

Wie "CNET" berichtet, sollen die Sprachkommandos bei der PS4 primär der Navigation dienen. Denkbar wäre also, mit Sprache durch Menüs zu wechseln und Anwendungen oder Spiele zu starten. Redmond hatte ähnliche Sprach- und Gesichtserkennungsfunktionen der Xbox One bislang intensiv beworben – und die Spieler damit verärgert, keine Variante der Xbox One ohne beiliegende Kinect-Kamera anzubieten.

Wer auf die Funktionen verzichten kann, muss die Kamera der Xbox trotzdem kaufen. Beobachter werten diese Entscheidung Microsofts auch als Grund dafür, dass die Xbox One bei Markteinführung im November mit einem Preis von 500 US-Dollar gegenüber der Sony-Konsole um 100 Dollar teurer sein wird. Bei Anschaffung einer PS4 mit Eye-Kamera reduziert sich der Preisunterschied auf 40 Dollar.

Xbox One: Keine USB-Festplatten zum Start
Derweil hat Microsoft nach zahlreichen von den Spielern mit Skepsis aufgenommenen Ankündigungen und anschließenden Rückziehern bei Kinect-Pflicht, Online-Zwang und Gebrauchtspiel-Sperre (siehe Infobox) Sony bereits mit der nächsten Ankündigung in die Arme gespielt. Die Xbox One werde zum Start keine externen Speichermedien unterstützen, berichtet das Spielemagazin "Gamestar". Die Funktion solle später nachgerüstet werden, heißt es vonseiten Microsofts.

Angesichts der 500 Gigabyte großen Festplatte in der kommenden Microsoft-Konsole mag diese Ankündigung verschmerzbar sein, bei den Spielern dürfte sie jedoch ein Grund mehr sein, die Sony-Konsole für das vielversprechendere Produkt zu halten. Wie der Krieg der Konsolenplatzhirsche ausgeht, wird sich zwar erst im Winter zeigen, aus heutiger Sicht hat Sony jedoch die klar besseren Karten.

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