Mi, 22. November 2017

Pferde beschossen

01.09.2013 12:01

Nach Pfeilattacke: 1.000 Euro Ergreiferprämie

"Dieser Täter muss bestraft werden!" Mit einer Ergreiferprämie von 1.000 Euro von der Pfotenhilfe Lochen soll nun jener brutale Tierquäler ausgeforscht werden, der auf einer Koppel im oberösterreichischen Kronstorf zwei Pferde mit einer Armbrust angeschossen und verletzt hatte. Bislang war die Jagd nach dem Pferdesadisten allerdings erfolglos.

"Eigentlich müssten wir jetzt andauernd bei den Tieren sein, damit ihnen nur ja nichts passiert", ärgert sich Karin Birklhuber. Sie ist die Besitzerin von "Casimir" und "Asterix", die - wie berichtet - auf einer Koppel durch Pfeile aus einer Armbrust angeschossen und verletzt wurden.

Vor allem Asterix (Bild) leidet noch sehr: "Er pocht immer gegen die Boxentür und will raus. Aber jetzt kann er erst wieder in ein bis zwei Monaten geritten werden", erklärt Birklhuber.

"Verspüren Lust am Quälen"
Hinter solch brutalen Anschlägen stecken in den meisten Fällen psychisch kranke Menschen, weiß Amtsdirektorin Heide Klopf von der Polizeidirektion Oberösterreich. "Sie verspüren Lust am Quälen und am Leid von unschuldigen Tieren. Die Hemmschwelle ist da gering, weil sich die Opfer ja nicht wehren können", so Klopf. Die Täter seien meist männlich. Um den Unbekannten zu fassen, locken jetzt 1.000 Euro als Ergreiferprämie. Bisher fehlt von dem Täter jede Spur.

Leider sind derartige Attentate keine Seltenheit: Ende 2012 wurde ein Pferderipper gejagt, der drei Tiere in Katsdorf verletzt hatte.

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