Do, 14. Dezember 2017

IDC-Prognose

30.08.2013 10:08

Tablet-Boom könnte schon demnächst abflauen

Der Tablet-Boom schien kaum aufzuhalten, doch bald - drei Jahre nach dem Erfolg des iPad - wird er laut Marktforschern durch neue Geräteklassen wie Uhren und Brillen abflauen. Düster ist ihre Prognose für den schrumpfenden PC-Markt: Die Talsohle sei noch nicht erreicht.

Die Analysten der Firma IDC kürzten ihre Prognose für den Absatz in diesem Jahr leicht. Sie sehen stärkere Konkurrenz für die Tablets durch die beliebten Riesen-Smartphones mit großen Bildschirmen. Außerdem senkten Verbraucher in Erwartung der Produktkategorie kleiner tragbarer Geräte wie Computeruhren oder Datenbrillen ihre Ausgaben ab. Zugleich sagen die Experten dem PC-Markt einen weiteren Schrumpfkurs voraus.

Tablet-Prognose leicht nach unten korrigiert
IDC erwartet nun den Absatz von 224 Millionen Tablet-Computern in diesem Jahr. Die bisherige Prognose lag bei 229 Millionen Geräten. Es ist ein kleiner Unterschied, und auch mit der neuen Schätzung wäre der Markt immer noch fast 60 Prozent größer als 2012 - aber bisher wurden die Prognosen eher nach oben korrigiert oder übertroffen. Zum Jahr 2017 rechnet IDC mit dem Verkauf von 407 Millionen Tablet-Computern.

Damit werden die Tablets dann den klassischen PC nach Einschätzung der Marktforscher weit überholt haben. Sie rechnen für 2017 mit dem Verkauf von fast 320 Millionen Notebooks und Desktop-Rechnern. Im vergangenen Jahr waren es noch gut 349 Millionen, in diesem Jahr dürfte der Absatz auf rund 315 Millionen Geräte einbrechen. Für 2014 rechnet IDC noch mit einem weiteren Rückgang um zwei Prozent, bis sich der Markt 2015 fängt. Er werde aber nie wieder die Größe von 2011 erreichen.

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