Sa, 16. Dezember 2017

Reptilien verendet

22.08.2013 11:50

Ermittlungen wegen Brandstiftung nach Feuer in Zoo

Der Großbrand in einem Reptilienzoo in Niederösterreich Anfang August beschäftigt nun auch die Justiz: "Bei uns ist ein Verfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung gegen den Zoodirektor anhängig", teilte Michaela Obenaus von der Staatsanwaltschaft St. Pölten am Donnerstag mit. Ein Verfahren wurde eingeleitet.

Der Verdacht gegen den Direktor, der bereits wenige Tage nach dem Unglück aufgekommen war, erhärtete sich schließlich. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen waren eindeutige Spuren einer Brandlegung an drei verschiedenen Stellen gefunden worden, darunter sogar in der Dusche. Auch hatte der Direktor laut Polizei als Letzter das Gebäude verlassen und außerdem über zwei der insgesamt drei Schlüssel verfügt. Den anderen Schlüssel hatte seine Tochter, die sich aber, als das Feuer ausbrach, in einem Lokal in Amstetten befand.

"Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, aber ein abschließender Bericht zur Brandursachenermittlung der Polizei ist noch ausständig", so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zudem würden auch noch Zeugen befragt werden.

Zahlreiche Tiere verendet
Das Feuer in dem Tierpark war am 2. August gegen 20.15 Uhr ausgebrochen (Bericht siehe Infobox). Binnen kurzer Zeit waren dichte Rauchschwaden kilometerweit zu sehen. Zwölf Feuerwehren mit etwa 180 Mann aus Nieder- und Oberösterreich standen im Einsatz. Drei Menschen wurden dabei verletzt, zahlreiche Tiere kamen in den Flammen ums Leben.

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