Mo, 20. November 2017

Tiere aus Ungarn

04.08.2013 11:13

Illegaler Handel mit Welpen: Zwei Frauen angezeigt

Ein illegaler Handel mit jungen Hunden und Katzen ist in Graz und Umgebung aufgedeckt worden. Zwei Frauen sollen seit drei Jahren Tiere aus Ungarn eingeführt und ohne Impfpass oder Chip als reinrassig weiterverkauft haben. Ein Käufer erstattete Anzeige, weil seine Katze erkrankt war.

Der Niederösterreicher hatte bei einer 41-jährigen Steirerin aus dem Bezirk Graz-Umgebung ein Britisch-Kurzhaarkätzchen erworben, das jedoch bald krank wurde. Als der Kunde daraufhin die Verkäuferin anzeigte, flog ein schon länger andauernder verbotener Tierhandel auf.

Wie sich herausstellte, besorgte eine 35-jährige Grazerin immer wieder Welpen und Katzenbabys in Ungarn bei unbekannten Tierhändlern und brachte sie nach Österreich. Über das Internet wurden die Tiere dann als reinrassig und aus privater Zucht stammend angeboten. Es handelte sich meist um Malteser oder Mops sowie Britisch-Kurzhaarkatzen.

Tiere ohne Chip und Impfpass verkauft
Die Hunde und Katzen kosteten von 300 bis 350 Euro, sie wurden ohne EU-Impfpass, ohne Chip und mit lediglich behaupteter Teilimpfung an die Käufer vergeben. Die beiden Frauen, die den illegalen Tierhandel seit 2010 betreiben, gestanden bisher 15 Fälle und wurden angezeigt, die Ermittler gehen aber von einer weit höheren Anzahl von in Österreich verkauften Tieren aus.

Die Polizei ersucht darum, dass sich Geschädigte unter der Telefonnummer 059133-614 bei der PI Hitzendorf melden sollen.

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