Do, 23. November 2017

Jetzt reinzoomen!

03.08.2013 12:00

Riesenpanoramabild Tokios ist 600.000 Pixel breit

Zwei Tage lang hat Jeffrey Martin mithilfe eines Roboters Fotos für ein gigantisches Gigapixelbild Tokios geschossen, vier Monate die einzelnen Aufnahmen bearbeitet und zum 600.000 Pixel breiten Panoramabild zusammengesetzt, das er nun auf der Website 360Cities.net präsentiert. Internetnutzer können es dort erkunden, hineinzoomen und Japans Hauptstadt erforschen. Ausprobieren lohnt sich!

Es ist nicht das erste derartige Foto, das Martin, der Gründer der Website "360Cities", angefertigt hat. Aber es ist jenes, das ihm selbst am besten gefällt. Über 8.000 einzelne Fotos hat er von der Spitze des Tokio Tower aus von der Stadt angefertigt und in mühevoller Kleinarbeit zum Riesenbild zusammengesetzt.

"Selbst wenn man mit einem Fernglas oder einem Teleskop am Tokio Tower wäre, würde das Bild immer noch mehr zeigen, als man persönlich sehen könnte", sagt er im Gespräch mit dem Blog "io9".

Einzelbilder wurden von Panorama-Roboter gemacht
Am Anfang seiner Arbeiten stand die Aufnahme der einzelnen Fotos, was Martin mithilfe einer Canon-Spiegelreflexkamera und einem 400-Millimeter-Objektiv bewerkstelligte, die auf einem Roboter montiert waren. Dieser drehte die Kamera automatisch, was die einzelnen für das Pixelwunder nötigen Aufnahmen lieferte.

Dann stand die Zusammensetzung der Bilder auf dem Programm, was sich als besonders heikel erweisen sollte. Weil die Bildbearbeitungssoftware Photoshop "nur" 300.000 Pixel breite Bilder unterstützt, musste Martin das riesige Panoramabild aus zwei einzelnen Fotos zusammensetzen – beim Endprodukt merkt man davon freilich nichts mehr.

Mit 192 Gigabyte RAM gerade so geschafft
Zu einem echten Problem wurden die für die Erstellung des Bildes notwendige Speicherausstattung und Rechenleistung. Jedes der zwei 300.000-Pixel-Bilder hatte nämlich eine Größe von 100 Gigabyte. Da verwundert es kaum, dass die Bearbeitung der Fotos selbst auf einem Computer mit 192 Gigabyte Arbeitsspeicher nicht gerade flüssig vonstattenging.

Am Ende hat es sich dann aber ausgezahlt, wie ein Blick ins Bild zeigt. Selbst wenn man weit in Japans Hauptstadt hineinzoomt, erhält man immer noch einen gestochen scharfen Bildausschnitt. Es ist beinahe so, als könnte man die Stadt fliegend erkunden – laut Martin ist das auch die Absicht hinter den spektakulären Panoramafotos.

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