Di, 12. Dezember 2017

"Bestes Spiel"

01.08.2013 13:40

Schwaigers Gruppensieger, Hansel/Schützenhöfer out

Doris und Stefanie Schwaiger haben sich auf direktem Weg für das Achtelfinale der Beachvolleyball-EM qualifiziert. Die WM-Fünften gewannen am Donnerstag in Klagenfurt im letzten Gruppenmatch gegen die zuvor noch unbesiegten Schweizerinnen Isabelle Forrer/Anouk Verge-Depre 2:0 (19, 14) und wurden damit knapp Gruppenerste. Das Duo Babsi Hansel/Katharina Schützenhöfer schied dagegen aus.

Gegen die Schweizerinnen zeigten die Schwestern ihre bisher beste Turnierleistung. Es sei aber trotzdem noch Luft nach oben, betonte das Duo unisono. "Das war unser bisher bestes Spiel. Wir haben schlecht begonnen und uns von Spiel zu Spiel gesteigert. So kann es weitergehen," meinte Stefanie Schwaiger. Jetzt sei man endgültig im Turnier angekommen, betonte Doris, die ebenfalls noch Verbesserungspotenzial ortete. "Wir wollen und müssen uns noch steigern."

"Gut, dass wir uns eine Runde sparen"
Stefanie war froh, dass man sich das mögliche Zwischenrundenmatch erspart habe. Bei drei zusätzlichen Punkten für die Gegnerinnen hätte sie aufgrund des Ausgang der Parallelpartie am frühen Abend als Gruppenzweite bei der Hitze noch einmal antreten müssen. "Gut, dass wir uns eine Runde sparen. Jetzt können wir uns ausrasten und später in Ruhe unsere nächsten Gegnerinnen beobachten."

Aus für Hansel/Schützenhöfer
In der Gruppe B hat nicht das höher eingeschätzte Duo Barbara Hansel und Katharina Schützenhöfer, sondern das Wildcard-Team Magdalena Jirak/Lena Plesuitschnig die K.-o.-Phase erreicht. Ex-Vize-Europameisterin Hansel und die Nachwuchshoffnung Schützenhöfer verloren am Donnerstag auch ihr drittes Gruppenspiel. Jirak/Plesuitschnig mussten sich zwar auch geschlagen geben, kamen aber dank des Erfolges im ÖVV-Duell am ersten Turniertag als Gruppendritte weiter.

Hansel/Schützenhofer unterlagen den als Nummer zwei gesetzten niederländischen Mitfavoritinnen Madelein Meppelink/Sophie van Gestel nach ansprechender Leistung 1:2 (18, -20, -11). Die routinierte Hansel ärgerte sich aber immer noch über die Auftaktniederlage gegen ihre Landsfrauen. "Der schlechte Start war ausschlaggebend, damit bist du immer unter Druck. Wir hatten es aber auch heute selber in der Hand, aber man ist eben keine Maschine", erklärte die Salzburgerin.

Das frühe Out sei natürlich schade, denn "eine Heim-EM werden wir nicht mehr so schnell erleben". Sie nahm den enttäuschenden Verlauf aber nicht allzu tragisch. "Wir spielen ja erst kurz zusammen und da kann man noch nicht in jedem Turnier Topleistungen erwarten."

Chance für Jirak/Plesuitschnig lebt
Jirak/Plesuitschnig erhielten dagegen trotz eines glatten 0:2 (-13, -14) gegen Jolien Sinnema/Michelle Stiekema (NED-18) die Chance, sich am frühen Abend über die Zwischenrunde für das Achtelfinale zu qualifizieren. Ihre Gegnerinnen stehen noch nicht fest.

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