Mi, 18. Oktober 2017

Besitzer geschockt

31.07.2013 08:34

Geliebtes Pferd „Clipper“ landete beim Schlachter

Es ist ein Albtraum, wie ihn sich kein Tierbesitzer grässlicher vorstellen kann: Ein von einer Tiroler Familie in der Steiermark untergebrachtes Pferd wurde vom Einstellbetrieb verkauft. Und landete dann in einem italienischen Schlachthof!

Auf diversen Fotos von Clipper ist zu sehen, dass er von seiner Familie geliebt und gehätschelt worden sein muss. "Und jetzt zu denken, wie schrecklich er geendet ist, dass er vermutlich leiden musste – das macht uns jeden Tag fertig!" Die Familie hatte das Tier zu Trainingszwecken in der Steiermark gehabt, die Tochter ist so oft wie möglich angereist, um nach ihm zu schauen. Der Einstellbetreiber war mit einer beträchtlichen Summe ausgestattet worden, damit es "Clipper ja an nichts fehlt".

Doch dann war das Pferd plötzlich verschwunden. Wie sich herausstellte, war es verkauft worden – und im Endeffekt in Italien beim Schlachter gelandet! Der betroffene Steirer – eine Gerichtsverhandlung wegen Veruntreuung ging für ihn jedoch kürzlich positiv aus – bedauert die "Scherereien", die er mit dem Fall schon hatte. Er hätte das Pferd im Auftrag der Familie weitergegeben (diese bestreitet das vehement), angeblich an einen vermeintlichen Reiter – das Weitere sei dann "falsch gelaufen". Da bleibt mehr als ein schaler Nachgeschmack.

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