Mi, 13. Dezember 2017

GP von Ungarn

25.07.2013 13:32

Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius erwartet

Der Formel-1-Grand-Prix von Ungarn dürfte zu einer Hitzeschlacht werden. Laut Veranstalterangaben werden für den Rennsonntag bis zu 40 Grad erwartet. Das dürfte sich nicht nur auf die zahlreichen österreichischen Fans auswirken, die jährlich über die Grenze pilgern. Auch das Rennen bleibt von der Hitzewelle nicht unberührt: Lotus rückt dadurch immer mehr in die Rolle des Geheimfavoriten.

"Es ist wahr, die Hitze hat uns im Lauf des Jahres geholfen. Das macht die Sache für uns besser", gestand Lotus-Star Kimi Räikkönen. Der Finne ist WM-Dritter, zuletzt in Deutschland fuhr er hinter Weltmeister Sebastian Vettel zum vierten Mal in dieser Saison auf Platz zwei. 41 WM-Punkte fehlen dem 33-Jährigen auf Vettel, mit dem er kommende Saison ein Fahrerduo bei Red Bull bilden könnte.

Ricciardo in Poleposition für Webber-Nachfolge
Die Entscheidung über den Nachfolger von Mark Webber will das österreichisch-englische Team in der vierwöchigen Sommerpause nach Ungarn treffen. Vor Räikkönen steht Webbers australischer Landsmann Daniel Ricciardo in der Poleposition. Der Jährige vom Zweitteam Toro Rosso hat sich nach einem Test in Silverstone zuletzt Sonderlob von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz abgeholt.

"Es gibt noch keine Entscheidung, es wird im Team immer noch diskutiert", versicherte Mateschitz. "Es wird nach Budapest bekannt gegeben." Räikkönen könnte immer noch darauf hoffen, dass ihm Lotus auch 2014 ein konkurrenzfähiges Auto hinstellt. Dafür bedarf es ob des neuen Reglements aber großer finanzieller Ressourcen.

Cooler "Iceman" in pannonischer Hitze gefragt
Vorerst will der "Iceman" die pannonische Hitze nutzen. 33, 36 und zumindest 38 Grad Celsius sind in den kommenden drei Tagen prognostiziert. Höhepunkt der Hitzewelle ist ausgerechnet der Sonntag, an dem sich auch der Franzose Romain Grosjean im zweiten Lotus Chancen ausrechnet. "Ich bin in Ungarn aber schon zu oft Zweiter geworden", erinnerte Räikkönen. "Ich weiß, wie wichtig es ist, in der ersten Kurve vorne zu sein."

Lotus fehlt der Speed im Qualifying. In der ersten Startreihe ist Räikkönen in dieser Saison erst ein einziges Mal gestanden, gewonnen hat er seit dem Auftakt in Australien nicht mehr. "Wir sind hier, um Rennen zu gewinnen", betonte der Weltmeister von 2007, der bei seinen jüngsten vier Antreten in Ungarn immer auf das Podest gefahren war. "Es wäre schön, mit einem guten Ergebnis in die Sommerpause zu gehen."

Ungarn kein besonders guter Boden für Red Bull
Red Bull war auf dem Hungaroring in den vergangenen Jahren nicht immer vom Glück verfolgt. Für den bisher einzigen Sieg sorgte Webber 2010. Vettel hat noch nie in Ungarn gewonnen, im Vorjahr musste er sich mit Rang vier begnügen. Den Sieg holte sich Lewis Hamilton, der diesmal trotz zuletzt zwei Polepositions in Folge ob der stark abbauenden Reifen am Mercedes im Rennen nicht zum engsten Favoritenkreis zählt.

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