Di, 21. November 2017

„OK, Glass!“

17.07.2013 11:36

So kam Googles Datenbrille zu ihrem Losungswort

Wer Googles Datenbrille Glass einen Sprachbefehl geben will, muss zuerst das Losungswort "OK, Glass" sagen. Die Brille lauscht nach den magischen Worten, um Befehle von normalen Gesprächen mit anderen Menschen unterscheiden zu können. Es stellt sich allerdings die Frage: Warum gerade "OK, Glass!" und nichts anderes? Die Antwort liefert jetzt Googles Glass-Marketingmanagerin Amanda Rosenberg.

Demnach habe sie nach einem Gespräch mit Glass-Produktmanager Mat Balez nachgedacht, wie man die Datenbrille am besten per Losungswort aktivieren könnte. Es sollte ein natürliches, unkompliziertes Wort sein, das in der Öffentlichkeit nicht lästig oder peinlich auffällt. Deshalb habe sich Rosenberg nach kurzer Bedenkzeit für "OK" entschieden. Immerhin sei es "das meistgenutzte Wort auf unserem Planeten", so die Google-Managerin in einem Mail an Balez.

"Go Go Glass" und "Pew pew pew"
Dass dem Wörtchen "OK" dann noch die Produktbezeichnung Glass hinzugefügt wurde, überrascht nicht. Im Gespräch waren allerdings auch "OK, Android" und "OK, Google". Bevor man sich auf "OK" festgelegt hatte, waren auch andere teils lustige Phrasen im Rennen, berichtet das IT-Portal "The Next Web". "Listen up, Glass" oder "Device, please…" zählen zu den alltäglicheren.

Es wurde aber auch eine schräge Phrase à la "Inspektor Gadget" angedacht. Hätte sie sich durchgesetzt, würde Glass heute mit "Go Go Glass" aktiviert. Denkbar wäre Rosenberg zufolge auch die Phrase "Pew pew pew" gewesen, ebenso wie "3, 2, 1…" und "Glassicus". Dass die Entscheidung letztlich auf "OK, Glass" gefallen ist, erscheint ob dieser teils skurrilen Alternativvorschläge durchaus nachvollziehbar.

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