So, 22. Oktober 2017

"Atlas"-Roboter

12.07.2013 13:47

US-Militär enthüllt ersten primitiven „Terminator“

Kampfroboter, wie sie in "Terminator" die Hauptrolle spielen, sind keine Zukunftsmusik mehr. Die Forschungseinrichtung DARPA des US-Militärs hat jetzt einen Roboter enthüllt, der als erster "primitiver Terminator" durchgehen könnte. "Atlas" heißt der künstliche Humanoid, der sich durch unwegsames Gelände kämpfen und Werkzeug nutzen können soll. Zum Glück soll er nicht zur Menschenjagd, sondern als Katastrophenhelfer eingesetzt werden.

Dass die US-Armee große Anstrengungen unternimmt, um ihre Streitkräfte mit Robotern auszustatten, ist nicht erst seit den Berichten über den hundeartigen Transportroboter "Alpha Dog" (siehe Infobox) bekannt. Mit dem humanoiden Roboter "Atlas" zeigt das Militär jetzt aber eindrücklich, wie weit die DARPA und ihre Partner bei der Roboterentwicklung bereits sind.

Der rund zwei Meter große "Atlas" ist nicht nur eine imposante Erscheinung, sondern verfügt auch über einige Talente, die man bei Robotern bisher nicht beobachten konnte. Wie das IT-Portal "CNET" berichtet, sei der Roboter darauf ausgelegt, selbst in unwegsamen Gegenden vorwärts zu kommen, Dinge zu tragen, Werkzeuge zu benutzen und im Bedarfsfall sogar unter Zuhilfenahme seiner Hände zu klettern.

Roboter sollen nach Katastrophen aufräumen
In seiner Umgebung findet sich der Roboter dank zwei Stereokameras und einem Laser-Entfernungsmesser zurecht. Im Moment hängt "Atlas" noch an einem Kabel, über das er seinen Strom bezieht. Demonstriert wurde er im Zuge der DARPA Robotics Challenge, einem Wettbewerb, der Roboter hervorbringen soll, die beispielsweise nach Naturkatastrophen oder nuklearen Zwischenfällen in gefährlicher Umgebung eingesetzt werden können.

Mehrere "Atlas"-Exemplare sollen nun den an der Robotics Challenge teilnehmenden Teams zur Verfügung gestellt und von ihnen programmiert werden. Bis September sollen die Roboter dann unter anderem ein Nutzfahrzeug lenken, über unebenes Terrain marschieren, Ventile schließen und - nicht nur im Katastrophenfall nützlich - Wände einreißen können.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).