Sa, 16. Dezember 2017

Etliche Blitzschläge

04.07.2013 10:00

Über 300 Einsätze wegen schwerer Unwetter in OÖ

Schnell ist es wieder vorbei gewesen mit dem Sommer in Oberösterreich: Mit Blitz und Donner meldete sich am Mittwochabend vor allem in den Bezirken Vöcklabruck, Steyr-Land und östlich von Linz das Katastrophenwetter zurück. Ein Blitz traf in Reichraming ein Bauernhaus. In Molln, Bad Goisern, Unterach, Enns, Steyregg gab's Überflutungen, Eingeschlossene und Vermisste. Landesweit standen insgesamt rund 150 Feuerwehren mit 2.300 Helfern im Einsatz.

Kurz nach 17 Uhr ging es los - zuerst zwischen Molln und Grünburg, wo es binnen Minuten so schüttete, dass die B140 gleich einen halben Meter unter Wasser stand und gesperrt werden musste. In Reichraming schlug einer der Blitze in ein Bauernhaus ein, zum Glück brach aber kein Brand aus.

Um 17.45 Uhr entlud sich bei Mondsee und Oberwang (Bild) eine mächtige Gewitterzelle. Bäche und Kanäle waren sofort überlastet und traten über die Ufer. In einer Unterführung der Westautobahn ging ein Wagen unter, nur noch das Dach schaute aus dem Nass heraus. Die A1 war vorübergehend gesperrt.

Vermisste Wanderin sucht Schutz in Hütte
In Unterach wurde auch nach einer vermissten Wanderin (22) gesucht, die im Gewitter verschollen war. Glücklicherweise hatte sie rechtzeitig Unterschlupf in einer Hütte gefunden, wo man sie auch wenig später fand. Am Abend ging's schließlich rund um Enns und Steyregg los. In Steyregg saßen Autofahrer in einer Unterführung fest, Feuerwehrleute retteten sie. In Linz traf ein Blitz einen Baum und beschädigte Autos.

Und auch in den nächsten Tagen prognostizieren die Wetterexperten wechselhaftes Wetter, die Gewittergefahr bleibt hoch.

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