Fr, 24. November 2017

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04.07.2013 09:34

Mohn-Bagel brachte Mutter in den USA in Drogenverdacht

Weil sie kurz vor der Geburt ihrer Tochter einen Mohn-Bagel verspeist hatte, ist einer Mutter in den USA wegen mutmaßlichen Drogenkonsums von der Fürsorge ihr Baby entzogen worden. Jetzt wurde der Frau für den fatalen Fehler der Behörden von einem Gericht im US-Bundesstaat Pennsylvania eine Entschädigung in der Höhe von 143.500 Dollar (rund 110.000 Euro) zugesprochen.

Die junge Frau hatte den Mohn-Bagel kurz vor der Geburt ihrer Tochter im April 2010 gegessen - nicht ahnend, dass danach Opiate in ihrem Urin nachgewiesen werden könnten, berichten US-Medien. Das Krankenhaus, in dem sie entbunden hatte, schlug bei der Fürsorge Alarm wegen des Verdachts auf Drogenkonsum.

Drei Tage später wurde ihr das Baby von der Behörde entzogen. Erst nach fünf weiteren Tagen, als sich der Verdacht als unbegründet erwiesen hatte, bekam die junge Mutter ihre kleine Tochter zurück.

Die Klinik, in der Drogentests bei Geburten zum Standard gehören, ziehe Konsequenzen aus dem Fehler, wie es hieß. Fortan dürften Neugeborene ihren Müttern nicht mehr aufgrund fragwürdiger Ergebnisse entzogen werden. Die Urintests nach Geburten seien zu ungenau.

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