So, 17. Dezember 2017

Stars mit Nebenjob

06.07.2013 09:00

Diese Sängerinnen standen auch schon vor der Kamera

Mit ihrer Musik scheffeln sie Millionen, doch viele Sängerinnen wollen auch die Leinwand erobern. So versuchte sich manch eine schon als Schauspielerin – allerdings nicht immer überzeugend. Wer von den Promi-Musikerinnen bereits vor der Kamera stand, lesen Sie hier.

Christina Aguilera war bereits zehn Jahre lang im Musikbusiness vorne dabei, als sie versuchte, ihrer Karriere mit "Burlesque" neuen Schwung zu verleihen. An der Seite von Cher debütiere Aguilera 2010 auf der großen Leinwand. Die Kritiken waren zwar nicht vernichtend, allzu großes Lob erntete die Sängerin für ihre Rolle als Landpomeranze, die vom Starleben träumt, aber auch nicht. Überzeugen konnte Christina Aguilera vor der Kamera mit dem, was sie auch auf der Bühne kann: Singen, Tanzen und Entertainment.

Weit entsetzter waren die Filmkritiker da schon, als sich Britney Spears als Schauspielerin versuchte. In "Not a Girl - Crossroads" (2002) verkörperte sie eine junge Sängerin und musste dafür viel Spott einstecken. Für ihre Darstellung erhielt sie die Goldene Himbeere und kehrte daraufhin der großen Leinwand den Rücken. Nach einigen Skandalen läuft es heute für die Sängerin musikalisch wieder besser, sie bekommt nun sogar ihre einige Show in Las Vegas.

Rihanna mit "Battleship" untergegangen
Eine Goldene Himbeere als schlechteste Nebendarstellerin gab es auch für Popsternchen Rihanna. In "Battleship" versuchte sie sich als Marineoffizierin und scheiterte kläglich. Kritiker nannten ihre Vorstellung desaströs.

Wie keine andere versteht es übrigens Pop-Queen Madonna, schlechte Kritiken zu ignorieren. Für ihre Filmrollen wurde sie in der Luft zerrissen und mit Negativauszeichnungen überhäuft, ein US-Kritiker bezeichnete sie gar als "schlechteste Schauspielerin aller Zeiten". Madonna ist's scheinbar egal, immerhin wurde sie für ihre Rolle als Eva Peron in "Evita" und ihren Filmsong "Masterpiece" aus dem Streifen "W.E.", bei dem sie auch Regie führte, mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Ihr erster Auftritt vor einer Filmkamera war übrigens mehr als skurril: Im 1974 veröffentlichten Kurzfilm "The Egg Movie" wird auf ihrem nackten Bauch ein Spiegelei gebraten.

Lopez: Top-Rollen und seichte Kost
Eine durchwachsene Filmkarriere erlebte auch Jennifer Lopez. Neben großen Rollen wie "Out of Sight" und "The Cell" servierte J.Lo uns hauptsächlich seichte Leinwandkost, für die sie mit zahlreichen Goldenen Himbeeren bedacht wurde, etwa für "Das Schwiegermonster", "Manhattan Love Story" und "Liebe mit Risiko – Gigli". Für den Thriller "Bordertown", der eine Mordserie an Frauen in der mexikanischen Grenzstadt Juarez thematisiert und bei dem Lopez auch als Produzentin fungierte, erhielt sie 2006 auf dem Berlin International Film Festival von Amnesty International aber den "Artists for Amnesty Award" und außerdem eine Nominierung für den Goldenen Bären.

Auch Beyonce stand bereits mehrfach vor der Kamera. Der Streifen "Dreamgirls" brauchte ihr sogar eine Golden-Globe-Nominierung ein. Zuvor spielte sie im dritten Teil der Austin-Powers-Reihe "Goldständer" sowie in "Der rosarote Panther" mit. Ende 2008 verkörperte Beyonce an der Seite von Adrien Brody die Blues- und Gospelsängerin Etta James im Drama "Cadillac Records".

Lady Gaga bald auf der Leinwand
Von derartigem Erfolg kann sie bisher nur träumen: Lady Gaga ist musikalisch unumstritten, ihre Schauspielqualitäten muss die exzentrische Sängerin aber erst beweisen. 2012 bestätigte die Lady, dass sie die Rolle der La Chameleón in "Machete Kills" unter der Regie von Robert Rodriguez übernehmen werde. Der Film soll am 4. Oktober in den USA anlaufen.

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