Sa, 25. November 2017

Tote unter dem Bett

03.07.2013 17:13

Nach Obduktion bleibt Todesursache weiter rätselhaft

Weiterhin rätselhaft bleibt der Tod jener 24-jährigen Frau aus Steyr in Oberösterreich, die am Montag - mit einem Plastiksack über dem Kopf - unter dem Bett in ihrer Wohnung gefunden worden war. Eine Obduktion ergab, dass weder stumpfe Gewalteinwirkung noch Ersticken als Todesursache infrage kämen. Laut Informationen der "Krone" werde seitens der Staatsanwaltschaft Fremdverschulden ausgeschlossen - jemand dürfte die Leiche der jungen Frau aber unter das Bett gelegt haben.

Die junge Frau war von ihrer Familie vier Tage lang vermisst worden, die Angehörigen meldeten das Verschwinden der 24-Jährigen daraufhin bei der Polizei. Die Schwester der Oberösterreicherin stellte zudem einen verzweifelten Hilferuf ins Netz: "Ich suche meine Schwester. Sie ist 1,76 Meter groß und hat längere schwarze Haare. Sie ist 24 Jahre alt, hat an der Leiste und am Rücken jeweils ein Tattoo und große blaue Augen. Wir vermissen sie seit vier Tagen, bitte um Mithilfe, falls sie jemand kennt oder gesehen hat."

Einen Tag später wurde aus Befürchtung traurige Gewissheit: Die junge Frau war tot. Die Polizei hatte ihre Wohungstür im Stadtteil Resthof in Steyr vom Schlüsseldienst öffnen lassen. Kurz darauf fanden die Beamten die 24-Jährige tot unter ihrem Bett - über ihren Kopf war ein großer Plastiksack gestülpt.

Obduktion brachte keine Klarheit
In der Nacht auf Mittwoch wurde die Leiche obduziert - zur Klärung der Todesursache konnten die Ergebnisse bislang aber nicht beitragen. So habe es keine stumpfe Gewalteinwirkung gegeben, die Frau sei auch nicht erstickt oder erdrosselt worden, berichtete Andreas Pechatschek von der Staatsanwaltschaft.

Wie der Plastiksack über ihren Kopf gekommen war, ist völlig unklar und noch Gegenstand von Untersuchungen. Zudem wurde ein toxikologisches Gutachten angefordert. Die Kriminalisten ermitteln weiter auf Hochtouren.

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