Do, 23. November 2017

Mit 21 Passagieren

20.06.2013 12:38

Bayrischer Reisebus drohte in NÖ über Mauer zu stürzen

Der Lenker eines bayrischen Reisebusses, in dem sich 21 Menschen befanden, ist in Niederösterreich in der Nacht auf Donnerstag beim Reversieren über eine Stützmauer gefahren. Das rechte Vorderrad hob daraufhin ab, der gesamte Bus geriet in Schieflage und drohte abzustürzen. Alle Passagiere konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen, niemand wurde verletzt. Die Feuerwehr sicherte den Bus und beförderte ihn zurück auf festen Boden.

Der Buslenker hatte die Zufahrt zum Tullner Yachhaften verpasst und war deshalb rückwärts gefahren. Er übersah dabei jedoch die Stützmauer und fuhr mit dem linken Hinterrad darüber hinaus.

"Wir haben kurz vor Mitternacht einen Alarm bekommen und als wir hinkamen, standen alle Fahrgäste schon auf der Straße", berichtete ein Sprecher der Feuerwehr. Der Bus habe zu diesem Zeitpunkt bereits "wie eine Wippe" geschaukelt. "Das rechte Vorderrad war schon einen Meter abgehoben", so der Sprecher. Eine junge Dame sei daher vom Lenker als "Gegengewicht" nach vorne gesetzt worden.

Passagiere mit Taxis zur Schiffsanlegestelle gebracht
Zur Sicherung des Fahrzeuges wurden dann Hebekissen und Pölzholz unter den Bus geschoben, damit dieser anschließend kontrolliert zurück auf die Fahrbahn gezogen werden konnte. Die Passagiere waren inzwischen mit Taxis zu ihrem ursprünglichen Reiseziel - die Schiffsanlegestelle in Tulln - gebracht worden.

Das Fahrzeug blieb nahezu unversehrt und lieferte das Gepäck der Passagiere nach. Insgesamt war die Feuerwehr Tulln mit 14 Mann und vier Fahrzeugen ausgerückt. Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden.

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