Di, 12. Dezember 2017

In Klinik eingewiesen

17.06.2013 11:24

Hochzeitsfeier von tobendem Burschen in OÖ gesprengt

Ein betrunkener 17-Jähriger aus Linz hat in der Nacht auf Sonntag eine Hochzeitsfeier in Oberösterreich gesprengt und einige der Gäste brutal attackiert. Bei dem Zwischenfall wurden mehrere Menschen verletzt, darunter auch ein Polizeibeamter, der den jungen Mann festnehmen wollte. Der Tobende wurde schließlich in die Nervenklinik nach Linz eingeliefert.

Der Jugendliche hatte sich zunächst unter die Hochzeitsgäste gemischt, die gerade in einem Hotel in Bad Schallerbach feierten. Plötzlich attackierte er eine 22-Jährige und prügelte auf sie ein. Erst als die junge Frau zu Boden fiel, ließ der tobende Bursche von ihr ab. Die 22-Jährige erlitt bei der Attacke leichte Verletzungen.

Bursche attackierte mehrere Hochzeitsgäste
Danach ließ der 17-Jährige seine Aggressionen an mehreren Zierglaskugeln und dem Außenspiegel eines Autos aus, um sich danach mit seiner 16-jährigen Freundin davonzumachen. Mehrere Hochzeitgäste folgten ihm jedoch, da sie den rabiaten Jugendlichen zur Rede stellen wollten. Zwei von ihnen griff er sofort mit Schlägen und Fußtritten an, darunter auch den 30-jährigen Freund der zuvor verletzten 22-Jährigen. Dieser erlitt bei der Attacke Verletzungen und musste im Krankenhaus Grieskirchen ambulant behandelt werden.

Doch auch als die Sektorstreife der Polizei gegen 1 Uhr eintraf, beruhigte sich der 17-Jährige nicht. Vielmehr geriet er durch die Anwesenheit der Beamten noch mehr in Rage und ging auch auf sie los. Beim Versuch, den Burschen festzunehmen, riss sich dieser los und verletzte einen der Ordnungshüter mit einem Schlag ins Gesicht.

17-Jähriger in Landesnervenklinik eingewiesen
Auch nach der Festnahme beruhigte sich der aggressive junge Mann nicht, weshalb eine Gemeindeärztin gerufen wurde, die den 17-Jährigen untersuchte. Die Medizinerin verfügte die Einweisung in die Landesnervenklinik in Linz. Beim Transport in einem Rettungswagen mit Polizeieskorte wollte der Patient auch noch einen Sanitäter mit Fußtritten verletzen. Ihm droht nun eine ganze Liste an Anzeigen.

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