Sa, 18. November 2017

Fortschrittsstudie

13.06.2013 10:16

Österreich hat die billigsten Roaming-Gebühren in der EU

Österreich hat nach dem jüngsten EU-Fortschrittsanzeiger für den digitalen Bereich die billigsten Roaming-Preise. Mit 17,8 Cent pro Minute liegt Österreich deutlich am untersten Rand, die anderen EU-Staaten bewegen sich zwischen 27,4 Cent (Irland) und 35,4 Cent (Finnland). Der Durchschnitt liegt bei 30,6 Cent. Die für den digitalen Bereich zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes will ab 2015 gar keinen Unterschied mehr zwischen den Roaming-Tarifen und den jeweiligen nationalen Preisen beim Telefonieren haben.

Nach Österreich und Irland ist Großbritannien mit rund 27 Cent das drittgünstigste Land, was die Roaming-Gebühren angeht. Am teuersten sind Telefonate im Ausland in den Handynetzen von Finnland, Griechenland und Malta. Dort fallen rund 35 Cent an.

Kommissarin sieht Bedarf für schnellere Datennetze
Kroes verwies bei der Präsentation des EU-Fortschrittsanzeigers in Brüssel auch darauf, dass praktisch überall in der Europäischen Union grundlegende Internetdienste zur Verfügung stünden. Allerdings mangle es an Investitionen in sehr schnelle Netze und es gebe immer noch keinen echten Telekommunikations-Binnenmarkt.

Schnelle Internetverbindungen erreichten inzwischen mehr als die Hälfte der Bevölkerung. 54 Prozent der EU-Bürger haben demnach Zugang zu Breitbandanschlüssen mit Geschwindigkeiten von mehr als 30 Megabit pro Sekunde.

Hier liegt Finnland vor Schweden und Großbritannien an der Spitze. Österreich liegt mit 53 Prozent im Mittelfeld und an elfter Stelle unter den EU-Staaten. Deutschland kommt nur auf 41 Prozent. Die Schlusslichter bei der Breitband-Verbreitung: Ungarn, Rumänien, Portugal und Belgien.

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