So, 17. Dezember 2017

Als Ombudsfrau

06.06.2013 09:19

Barbara Fiala-Köck kämpft für Tiere in der Steiermark

Sie ist zäh und sie erreicht mit Charme und diplomatischem Geschick weit mehr als andere mit Poltern und Fordern: Barbara Fiala-Köck ist die "Wunderwaffe" im steirischen Tierschutz. Seit drei Jahren ist sie nun im Einsatz, die Zahl der Fälle hat sich seither massiv gesteigert – und es gibt noch jede Menge zu tun.

Den Job mit Herz zu machen: Dieses Schlagwort bekommt bei Barbara Fiala-Köck neue Dimensionen – denn für viele ist die Frau ein Phänomen. Ab 6.30 Uhr früh im Büro, nie vor 19 Uhr draußen, in jedem Fall steckt ihr Herzblut. "Am meisten betreffen mich Tierquälereien", so die Steirerin. "Das sind Fälle, die du nicht einfach im Büro lässt, die nimmst du mit nach Hause."

Dass jemand Kompetentes seit 2010 die Ombudsmanstelle ausfüllt, macht natürlich die Runde – seitdem ist die Zahl der Anzeigen um 133 (!) Prozent gestiegen, auf 209 im Vorjahr, das Anfragenplus beträgt seit 2011 satte 73 Prozent. Sie wolle nicht klagen, sagt Fiala-Köck, "aber ich stoße da schon an meine Grenzen, arbeitstechnisch".

Dabei gibt es noch viel zu tun: Qualifikationen für Hundeschulen, den TÜV für Zoohandel, bei den Tierhaltern endlich das Wissen verfestigen, dass Katzen zu kastrieren und Hunde gesetzlich zu chippen sind. Landesrat Gerhard Kurzmann unterstützt die Ombudsfrau und ist selbst im Kampf: "Gegen die Hundeabgabe! Sie ist viel zu hoch, wird vielfach nicht zweckgebunden, sondern zum Stopfen von Budgetlöchern verwendet, und ist unsozial. Ich bin für die Abschaffung."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).