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31.05.2013 09:41

Einsatzübung der Rettungshunde in Kärnten

Am Freitag, dem 31. Mai, und am Samstag, dem 1. Juni, findet das Trainingscamp der Rettungshundestaffel Kärnten mit einer Einsatzübung statt. Im Bereich Velden am Wörthersee wird für den Ernstfall geübt. Rettungshundestaffeln aus Tirol, der Steiermark dem Burgenland und Wien nehmen an der Übung teil.

Die Samariterbund Rettungshundestaffel Kärnten betreut das ganze Bundesland. Die Staffel besteht derzeit aus 19 Hundeführern mit 21 Hunden. Alle Hundeführer verfügen über eine Ausbildung in Erster Hilfe am Menschen und am Hund sowie am Umgang mit Karten, Kompass, GPS und Funkgeräten. Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die Hunde sind für die Flächen-, Trümmer- und Mantrailsuche ausgebildet.

Drei zum Mantrailing ausgebildete Hunde
Beim Mantrailing folgt der Hund dem individuellen Geruch der vermissten Person. Die Samariterbund Rettungshundesstaffel verfügt über drei fertig ausgebildete Mantrailhunde, das ist einzigartig in Kärnten. Die Ausbildung der Hunde dauert im Schnitt zwei Jahre. Um den Hund auszubilden, wird mindestens zweimal wöchentlich in verschiedenen Wäldern oder Abbruchhäusern trainiert.

40 Einsätze im Vorjahr
Im Vorjahr gab es 40 Einsätze der Rettungshundestaffel Kärnten. Rund 15 Einsatzübungen wurden mit anderen Blaulichtogranisationen durchgeführt. Die Gruppe trainiert dreimal wöchentlich, einmal davon in der Nacht.

Trainingscamp in Velden am Wörthersee
Heuer richtet die Rettungshundestaffel Kärnten das Trainingscamp mit einer Einsatzübung aus. Rund 130 Einsatzteilnehmer und rund 45 Rettungshundeführer nehmen daran teil. Bei der Einsatzübung gilt es, nach einem schweren Unwetter im Forstseebereich mehrere vermisste und verletzte Personen zu finden. An der Suche beteiligen sich die Wasserrettung vom Wörthersee und die Kärntner Bergwacht. Die Bergung und Erste Hilfe sowie den Abtransport der aufgefundenen Personen führen die Feuerwehren Velden, Techelsberg und Töschling sowie der Samariterbund Rettungsdienst durch.

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