Mo, 18. Dezember 2017

Ähnliche Masche

17.05.2013 15:25

Weitere Firma als Opfer von Red-Bull-Erpresser

Der mutmaßliche Erpresser des Salzburger Getränkekonzerns Red Bull soll auch versucht haben, ein anderes Unternehmen zu erpressen. Das erklärte am Freitag der Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, Marcus Neher. Der 47-jährige Verdächtige, der aus Niederösterreich stammt, wurde am 10. April in Mödling festgenommen. Er befindet sich derzeit in der Justizanstalt Salzburg in U-Haft.

Im Zuge der Erhebungen habe sich nun herausgestellt, dass der 47-Jährige auch ein anderes Unternehmen mit einer ähnlichen Masche wie bei Red Bull erpressen wollte. Der Niederösterreicher habe sich zu diesem Vorwurf bereits geständig gezeigt. "Das Ermittlungsverfahren ist ausgedehnt worden. Die Polizei in Niederösterreich ermittelt", sagte Neher. Vonseiten der Staatsanwaltschaft Salzburg gebe es dazu derzeit aber keine weiteren Auskünfte.

Die Einzeltätertheorie bleibt den Salzburger Ermittlern zufolge weiterhin aufrecht. "Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass andere Personen beteiligt gewesen wären", sagte Polizeisprecherin Eva Wenzl am Freitag. Die Auswertung des Datenmaterials auf den Computer-Festplatten des Niederösterreichers sei aber noch nicht abgeschlossen.

Erpresser forderte 3,6 Millionen Euro
Der Niederösterreicher soll in einem ersten Erpresserschreiben im Februar von Red Bull einen Geldbetrag von 3,6 Millionen Euro gefordert und kurz vor der vereinbarten Geldübergabe in Mödling letztendlich 600.000 Euro verlangt haben. Wenn er das Geld nicht erhalte, werde er Red-Bull-Dosen mit Fäkalkeimen verunreinigen, hatte der Mann dem Konzern gedroht. Nach seiner Festnahme gab er als Motiv Geldnot an. Laut Polizei wurden keine Getränke verunreinigt.
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