Fr, 24. November 2017

Rettung in Salzburg

15.05.2013 08:23

13-jähriger Bub fast in Schlammteich versunken

Diesen Ausflug mit zwei Schulfreunden wird Christoph D. aus Maria Alm in Salzburg wohl so schnell nicht vergessen: Der 13-Jährige steckte nämlich plötzlich in einem trockengelegten Teich bis zur Hüfte im Schlamm fest, konnte weder vor noch zurück und sank immer tiefer ein. Seine beiden Freunde schlugen bei den Einsatzkräften Alarm, die den Buben wohlbehalten bergen konnten.

Zu dem Teich im Saalfeldener Ortsteil Weikersbach waren Christoph und seine Freunde Samuel und Mario schon öfter gekommen, um dort zu spielen. Dass der sogenannte Sandfang, der das Geschiebe des Gröbenbachs auffängt, gerade trockengelegt wurde, um ausgebaggert zu werden, machte den Ausflug für die Buben, die gemeinsam die Hauptschule in Saalfelden besuchen, natürlich besonders interessant.

"Wir sind ohne größere Probleme bis zur ersten Insel gekommen. Denn da war der Schlamm noch hart", berichtet Christoph. Der sich beim Versuch, zur nächsten Insel zu gelangen, plötzlich in einer Situation wiederfand, die man sonst nur aus Cowboy-Filmen kennt.

"Bin immer weiter eingesunken"
Denn der 13-Jährige steckte plötzlich bis zu den Knien im Schlamm und versank bei jeder Bewegung noch tiefer - ein echter Alptraum. "Ich bin immer weiter eingesunken und war sehr froh, als die Feuerwehr da war", schildert Christoph die schrecklichen Momente. Seine Freunde reagierten goldrichtig und schlugen bei den Rettungskräften Alarm.

"Sie haben sich absolut vorbildlich verhalten. Einer lief zur Bundesstraße hinaus und hat uns eingewiesen. Der Zweite blieb bei Christoph und hat mit ihm geredet", lobte Einsatzleiter Rainhard Perterer (Bild 4) nach der erfolgreichen Rettung.

Bei Rettungsaktion war "absolute Vorsicht geboten"
Die Bergung des Buben war allerdings ein hartes Stück Arbeit: "Wir mussten Leitern auslegen, es war absolute Vorsicht geboten", erklärt Perterer. Der selbst einmal bis zu den Knien im Schlamm versunken war. Nur mit vereinten Kräften konnten die Helfer den Schüler herausziehen, so sehr steckte er fest. Leicht geschockt und unterkühlt, aber ansonsten unverletzt, wurde Christoph dann zu seiner Mutter (Bild 5) nach Hause gebracht.

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