Mo, 23. Oktober 2017

Wahlkampfstart

10.05.2013 15:45

Strache: „Setze verstärkt auf positive Themen“

"Hauptgegner bleibt das Duo inferior Faymann und Spindelegger", meint FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im "Krone"-Interview zum Wahlkampfstart seiner Partei am Freitag. Das Team Stronach ist für Strache "nur ein Arbeitsmarktservice für gescheiterte BZÖ-Hinterbänkler". Für die Grünen findet Strache freundliche Worte, sieht aber "politisch wenig Übereinstimmung".

Am Montag starten die Freiheitlichen ihre erste große Kampagne für den Nationalratswahlkampf. Dominieren werden dabei Themen wie "Chancen für unsere eigene Jugend", "Respekt" (vor der älteren Generation), und "Österreich zuerst statt EU- und Euro-Wahnsinn". Strache sagt dazu, dass er in seinem Wahlkampf "verstärkt auf positive Themen setzen" wolle. Er behält sich aber vor, die blauen Klassiker "Ausländer" und "Asylmissbrauch" später im Wahlkampf stärker zu betonen.

Abstimmung in der Infobox: Kann Strache die FPÖ wieder zum Erfolg führen?

"Werden Konzepte und Antworten haben"
Jedenfalls werde die FPÖ zu allen Bereichen des politischen Spektrums "Konzepte und Antworten haben", versichert Strache. Das reiche von einem "konkreten Vorschlag für ein Spekulationsverbot über ein Konzept zur Gesundheitspolitik bis hin zum sozialen Wohnbau". Strache: "Wir Freiheitlichen reden nicht nur einfach so von Gerechtigkeit wie der Herr Faymann, wir bieten sie auch."

Vergleichsweise mildes Urteil über die Grünen
Während Strache an SPÖ, ÖVP und dem Team Stronach kein gutes Haar lässt, gibt sich der FPÖ-Chef in seinem Urteil über die Grünen vergleichsweise milde: "Es gibt kleine Schnittmengen, wie etwa wenn es um die Bienen geht, beim Demokratiepakt oder auch bei der Saatgutverordnung. Jedoch trennen uns beim ESM-Diktat, dem EU-Zentralstaat, der Sozial-, Sicherheits-, Zuwanderungs- und Asylpolitik Welten."

Wahlziel: "Stärkste und bestimmende Partei"
Als Wahlziel gibt Strache an, mit der FPÖ im Herbst zur "stärksten und bestimmenden Partei" werden zu wollen. Die Plakate zeigen den FP-Chef im Kreis glücklicher Familien, Jugendlicher und Senioren - dazu Botschaften wie "Mit ihm gibt's gute Chancen für unsere eigene Jugend". Auf Botschaften in Reimform hat man diesmal verzichtet.

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