Sa, 18. November 2017

Außer Lebensgefahr

10.05.2013 15:06

21-Jähriger verletzt sich mit mehreren Messerstichen

Ein 21-Jähriger ist in der Nacht auf Freitag blutüberströmt in einem Haus im niederösterreichischen Neunkirchen aufgefunden worden. Der junge Mann hatte sich zuvor mit einem Messer selbst verletzt, wie die Polizei am Freitagnachmittag bekannt gab. Er befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

Der 21-Jährige hatte in den frühen Morgenstunden an einer Wohnungstür geläutet. Der Besitzer der Wohnung fand den Mann stark blutend vor und verständigte die Einsatzkräfte. Als der Bewohner wieder zurück zur Tür kam, war der Schwerverletzte jedoch verschwunden. Die Einsatzkräfte machten sich auf die Suche und fanden den jungen Mann in einem Kellerabteil liegend, zugedeckt mit Styroporplatten.

Schwerverletzter im Krankenhaus notoperiert
Entgegen ersten Meldungen hatte es sich bei dem Vorfall nicht um einen Mordversuch gehandelt, vielmehr erhärtete sich der Verdacht auf einen Suizidversuch des 21-Jährigen. Laut Polizeisprecher Johann Baumschlager wies der Körper des jungen Mannes mehrere Messerstiche auf - unter anderem am Hals und an der Lunge. Der Schwerverletzte wurde ins Spital gebracht und notoperiert.

21-Jähriger nach Suizidversuch außer Lebensgefahr
Am Nachmittag befand sich der junge Tschetschene außer Lebensgefahr, erklärte Baumschlager. Er war ansprechbar und konnte von der Polizei befragt werden. Gegenüber den Beamten gab er an, dass er tatsächlich einen Suizidversuch unternommen hatte - Angaben zum Motiv machte der 21-Jährige hingegen nicht.

Der Polizei zufolge hatte der Mann früher in dem Wohnhaus gewohnt. Ob eine nähere Bekanntschaft zu dem Mann, bei dem er anläutete, bestand, ist noch unklar.

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