So, 21. Jänner 2018

Gar nicht fromm

08.05.2013 10:49

Kolumbien: Falsche Nonnen wollten Drogen schmuggeln

Drei falsche Nonnen sind in Kolumbien beim Drogenschmuggel geschnappt worden. Nach Polizeiangaben vom Dienstag wurden die Frauen nach der Landung auf der kolumbianischen Karibikinsel San Andres gefasst. Alle drei waren als Nonnen verkleidet, weil sie hofften, so nicht durchsucht zu werden.

Durch die schlechte Qualität ihrer Gewänder und die offensichtliche Nervosität weckten die Frauen jedoch den Argwohn der Behörden, wie ein Polizeisprecher berichtete. Jede "Nonne" trug zwei Kilogramm Kokain am Körper.

Drogen an Beinen festgeschnallt
Bei ihrer Festnahme brachen die drei Schmugglerinnen im Alter von 20, 32 und 37 Jahren in Tränen aus und gaben an, sie wären aus finanzieller Not zum Drogenhandel gezwungen. Das Kokain hatten sie an ihren Beinen festgeschnallt. Nun werden die Frauen wegen Drogenschmuggels angeklagt.

Beliebter Zwischenstopp für Schmuggler
Die Reisenden kamen aus der Hauptstadt Bogota, die Insel San Andres ist als Zwischenstopp für Drogenschmuggler bekannt. Mit Kokain beladene Boote legen auf der Reise von Kolumbien nach Zentralamerika auf der Insel vor der nicaraguanischen Küste oft einen Halt ein.

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