Di, 17. Oktober 2017

Im Trend

06.05.2013 08:59

Touch-Notebooks laut Acer auf dem Vormarsch

Notebooks mit berührungsempfindlichem Bildschirm setzen sich langsam durch. Etwa 15 Prozent der von Acer in Europa verkauften Notebooks besitzen bereits einen Touchscreen, so Acer-Europa-Chef Oliver Ahrens. "Ende des Jahres werden es 25 bis 30 Prozent sein."

Acer hatte am Freitag in New York neue Touch-Geräte vorgestellt, mit denen der Konzern die zuletzt schleppenden Verkäufe ankurbeln will. Darunter etwa das 999 Euro teure Windows-Notebook Aspire R7 (Bild), das über ein raffiniertes 15,6-Zoll-Klappdisplay verfügt. Dieses wird per Magnet mittig an einer Aufhängung befestigt, die sich bis über die Tastatur ziehen lässt. Der Arm des Nutzers muss dadurch weniger weit ausgestreckt werden. Auf Wunsch lässt sich das Aspire R7 aber auch als Tablet verwenden.

Ebenfalls vorgestellt wurde das Aspire P3 (zweites Bild), eine Kombination aus 11,6-Zoll-Tablet auf Windows-Basis und dazugehöriger Tastaturhülle. Der Preis für das mit einem Core-i5-Prozessor der neuesten Generation versehene Gerät soll bei 699 Euro liegen.

Acer gehört nach Daten der Marktforscher IDC und Gartner zu den Verlierern des Umschwungs auf dem Computermarkt hin zu Tablets und Smartphones. Demnach hat kein anderer der fünf weltgrößten PC-Hersteller im ersten Quartal einen derart kräftigen Einbruch bei den Auslieferungen hinnehmen müssen. Den Marktforschern zufolge lag das Minus bei um die 30 Prozent.

"Der Netbook-Bereich ist quasi weggefallen", begründete Ahrens den Einbruch. Dafür werde Acer mehr und mehr Tablets los – weltweit will der Konzern heuer fünf bis zehn Millionen davon verkaufen. Im ersten Quartal hatten es die Taiwaner nach Daten der Marktforscher von IDC aber nicht unter die Top fünf der Tablet-Hersteller geschafft. "Man verdient an einem Tablet weniger", räumte Ahrens ein. "Monat für Monat gehen die Durchschnittspreise runter, das werden wir nicht ändern können."

Die Hoffnung von Acer: Parallel teurere Tischrechner, Notebooks und Convertibles verkaufen, also Mischformen aus Tablet und Notebook, bei denen sich beispielsweise die Tastatur abnehmen oder wegklappen lässt. Im ersten Quartal machten Convertibles in Europa nach Angaben von Ahrens sechs bis sieben Prozent der Acer-Verkäufe aus.

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