Di, 17. Oktober 2017

Polizei alarmiert

02.05.2013 09:50

Oberösterreicherin sperrte Hund sieben Stunden ins Auto

Knapp sieben Stunden lang hat am Dienstag eine 41-jährige Linzerin in Graz ihren Mischlingsrüden im Auto eingesperrt. Die Pächterin einer Tankstelle hörte das gequälte Tier bellen und rief die Polizei. Die Aussage der Besitzerin klingt wie ein schlechter Scherz: Sie habe sich nach einer Massage für das Tier erkundigt.

Tanja J. (36), die in Graz eine Tankstelle gepachtet hat, liebt alle Tiere. Erst vor einigen Wochen hat sie etwa eine Taube gesundgepflegt. Dienstagnachmittag gegen 14.15 Uhr wurde sie erneut zur Retterin in höchster Not. "Etwa 20 Meter von der Tankstelle entfernt ist ein schwarzes Auto gestanden, und auf dem Rücksitz befand sich ein Hund", berichtet die Grazerin: "Das Tier hat gebellt und war schon sichtlich geschwächt. Ich habe dann sofort die Polizei angerufen."

Sieben Stunden bei 26 Grad im Auto
Kurz bevor die Uniformierten die Seitenscheibe einschlugen, erschienen die Besitzerin und ihr Lebensgefährte. Wie sich herausstellte, hatten sie den Hund knapp sieben (!) Stunden im Wagen eingesperrt - und das ohne Wasser und bei einer Außentemperatur von 26 Grad!

Laut Aussage der 41-Jährigen wollte sie sich nach einer Shiatsu-Massage für den zwölf Monate alten Mischling erkundigen, der auf den Namen "Stello" hört. Die Linzerin wird in den kommenden Tagen zum Vorfall näher befragt und vielleicht angezeigt.

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