Sa, 18. November 2017

Der Berg ruft!

14.04.2015 13:44

Tipps für den Beginn der Wandersaison

Im Frühling zieht es die meisten Bergsportbegeisterten wieder in die Natur, um die ersten Wanderungen der Saison zu unternehmen. Die Strahlen der Frühlingssonne und das Erwachen der Natur in den Bergen können bei einer Wanderung einfach herrlich genossen werden. Was man zum Saisonauftakt jedoch beachten sollte, erfahren Sie hier.

Einstiegstouren
Planen Sie zu Beginn der Saison zunächst moderate Touren ein, bei denen Sie sich langsam wieder eingehen. Da gilt speziell für den Fall, dass man über den Winter eine sportliche Ruhezeit eingelegt hat und erst wieder konditionell zu Kräften kommen muss. Wer seine Muskeln, Sehnen und Bänder zu schnell zu stark beansprucht, riskiert Verletzungen.

Schneelage beachten
Auch wenn man es im Flachland kaum mehr glaubt, in den Bergen ist oft bis in den Juni hinein mit winterlichen Verhältnissen zu rechnen: Schneefelder bleiben im Hochgebirge bis in den Frühsommer hinein vorhanden. Dies kann dann gefährlich werden, wenn diese durch die Sonne angeschmolzen werden und zu "fließen" beginnen: Gerade an exponierten Stellen ist daher größte Vorsicht geboten, damit man nicht auf nassem Schnee oder in schattigen Lagen auf spiegelglatten Flächen ins Rutschen kommt und abstürzt.

Hüttenöffnung
Ebenfalls damit in Zusammenhang stehen die Öffnungszeiten der Hütten entlang der geplanten Route: Hüttenwirte in hohen Lagen sperren nicht selten erst im Laufe des Mai auf, da davor die Schneelage eine Bewirtschaftung noch nicht zulässt. Daher immer vorab die Hüttenöffnung im Internet herausfinden, sonst kann es passieren, dass man ohne ausreichendem Proviant vor verschlossenen Türen steht.

Ebenso wichtig: Wetterbericht genau studieren. Denn was im Tal ein kurzer Regenschauer ist, kann in der Höhe Schneefall sein. Ein eisiger Wind dazu, und es kann schnell ungemütlich bis gefährlich werden.

Ausrüstung
Seien Sie gerade im Frühjahr darauf eingestellt, dass man am Parkplatz bei angenehmen 25 Grad weggeht und nach 800 Höhenmetern auf einmal einen wärmenden Pullover samt Jacke braucht. Neben festen Bergschuhen sollten auch Gamaschen mit dabei sein, wenn man auf einmal die Tour im Schnee fortsetzen muss.

Setzen Sie auf das Zwiebelsystem und nehmen Sie ausreichend wärmende Kleidung und Wechselgewand mit. Zugleich sollte auch die Sonnenbrille und Sonnencreme immer mit dabei sein. Auch Wanderstöcke leisten beim Queren von Schneefeldern gute Dienste. Standardmäßig sollten auch ein aufgeladenes Handy, ein kleines Erste-Hilfe-Set und ein Regenschutz sowie ausreichend Getränke und Proviant inklusive Energieriegel mit dabei sein. Auch Kartenmaterial in ausreichendem Detailgrad inklusive Kompass muss immer mit dabei sein.

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