Mo, 20. November 2017

Völlig ausgerastet

22.04.2013 08:22

Reese Witherspoon und Ehemann Jim Toth verhaftet

Hollywoodstar Reese Witherspoon hat sich bei der Polizei keine neuen Freunde gemacht: Wie US-Medien berichten, wurde die Schauspielerin am Freitag in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia kurzzeitig festgenommen, nachdem sie bei der Kontrolle ihres in stark betrunkenem Zustand fahrenden Manns Jim Toth ausgerastet war.

Nach Angaben der Promi-Website TMZ.com hielten die Ordnungshüter das verdächtig in Schlangenlinien fahrende Auto des Paars in den frühen Morgenstunden an und begannen, Toth zu befragen, als sich seine Frau einmischte. Zunächst habe sie sich laut dem Polizeibericht aus dem Fenster gelehnt und behauptet, der Cop sei gar kein wirklicher Polizist. "Ich sagte, sie solle sich auf ihren Hintern setzen und Ruhe geben", schrieb der Officer in seinen Bericht.

Trotz zweimaliger Warnung, das Auto des Paares nicht zu verlassen, stieg die Oscar-Preisträgerin aus, als Toth verhaftet wurde. Mit aggressivem Unterton habe sie einen der Beamten gefragt, ob er überhaupt wisse, wer sie sei. Als er antwortete, das brauche er im Moment nicht zu wissen, blaffte die 37-Jährige zurück: "Sie werden mich kennenlernen. Sie werden überall in den Nachrichten landen." Der Polizist habe darauf geantwortet: "Das geht für mich in Ordnung."

Die Oscar-Preisträgerin und ihr Mann, der vergeblich versucht habe, die 37-Jährige zu beruhigen, wurden schließlich festgenommen – wobei Witherspoon anfangs auch Widerstand geleistet habe, als der Polizist ihr Handschellen anlegte. Auf dem Polizeifoto (Video oben anschauen!) sieht man die Schauspielerin mit gesenktem Blick und dunklen Haaren. Gegen 3.30 Uhr wurde das Ehepaar gegen Kaution wieder freigelassen.

Toth muss sich nun wegen Trunkenheit am Steuer verantworten, seine Frau wegen "ungebührlichen Verhaltens". Für Montag ist eine Anhörung vor einem Gericht in Atlanta angesetzt. Das Paar wird dabei aber nicht anwesend sein, Witherspoons Anwalt beantragte bereits eine Verlegung des Verfahrens.

"Mein Verhalten tut mir sehr leid"
Inzwischen hat Witherspoon ein Statement veröffentlicht, in dem sie sich für ihr Verhalten während der Polizeikontrolle entschuldigt: Laut TMZ.com schrieb sie, sie könne nicht alles kommentieren, was derzeit berichtet würde, aber sie wolle mitteilen, dass sie ganz klar einen Drink zu viel gehabt habe und ihr die Dinge, die sie gesagt habe, sehr peinlich seien. Es sei eine "furchteinflößende Situation" gewesen und sie habe Angst um ihren Ehemann gehabt, "aber das ist keine Ausrede. Ich habe mich dem Officer, der nur seinen Job erledigt hat, gegenüber respektlos verhalten. Ich empfinde nichts als Respekt für die Polizei, und mein Verhalten tut mir sehr leid".

Witherspoon war wegen Dreharbeiten für den neuen Film "The Good Lie" in Atlanta. Am Wochenende trat sie aber bereits wieder in der Öffentlichkeit auf: Bei der Premiere ihres Films "Mud" lächelte die Schöne in New York City am roten Teppich über den unangenehmen Vorfall hinweg. Interview gab sie an dem Abend aber nicht.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden