Fr, 20. Oktober 2017

Wächst kräftig

19.04.2013 08:06

Google steigert Umsatz um 31 Prozent

Google ist mit deutlichen Zuwächsen ins Jahr gestartet. Der Umsatz des Internetriesen stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar (10,6 Mrd. Euro). Der Gewinn legte um 15,8 Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Dollar (2,5 Mrd. Euro) zu, wie Google nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis fiel besser aus als an der Börse erwartet. Die Aktie legte in einer ersten Reaktion nachbörslich um 1,6 Prozent zu.

Die Zahl der Klicks auf Anzeigen bei Google wuchs binnen eines Jahres um ein Fünftel. Im Vergleich zum Vorquartal gab es ein Plus von drei Prozent. Werbung im Umfeld der Internetsuche ist nach wie vor die wichtigste Geldquelle des Online-Giganten. Zugleich bekommt Google das Schrumpfen der Einnahmen pro Klick auf eine Anzeige immer mehr in den Griff. Im vergangenen Quartal verlangsamte sich der Rückgang im Jahresvergleich auf vier Prozent nach sechs Prozent im Vierteljahr davor. Die Preise pro Klick sind unter Druck, weil auf den immer öfter genutzten Smartphones und Tablets die Tarife zum Teil deutlich niedriger sind. Google versucht aber unter anderem mit mehr Werbung vor YouTube-Videos gegenzusteuern.

Motorola soll "robuster" werden
Der im vergangenen Jahr übernommene Handy-Pionier Motorola steuerte gut eine Milliarde Dollar zum Umsatz bei, brachte Google aber auch einen operativen Verlust von 271 Millionen Dollar. Der Konzern arbeitet schon seit Monaten daran, Motorola nach starken Absatzeinbußen als einen Hersteller teurer Premium-Smartphones zurück ins Spiel zu bringen.

Konzernchef Larry Page versprach eine spannende Modellpalette und deutete an, dass die Reise in Richtung unter anderem besonders robuster Geräte gehen könnte: "Wenn Sie ein Getränk auf ein Handy verschütten, sollte der Bildschirm nicht aufgeben. Wenn Sie ein Smartphone fallen lassen, sollte es nicht zerspringen."

"Revolutionäre Veränderungen" durch Google Glass
Mit Blick auf die Computer-Brille Google Glass, die gerade an erste Test-Nutzer ausgeliefert wird, sprach Page von revolutionären Veränderungen. Dinge, die früher zur Science-Fiction gehörten, kämen in den Alltag. "Eines Tages werden wir überrascht sein, dass es zur Computernutzung gehörte, in Taschen danach zu suchen. Wir sind erst bei einem Prozent davon, was möglich ist." Nebenbei passte der Mitgründer die Google-Mission, alle Informationen der Welt zu ordnen, an das Mobilfunk-Zeitalter an: "Die richtige Information im richtigen Moment liefern."

Es sei auch seine Aufgabe als Konzernchef dafür zu sorgen, dass Google weiter in neue Bereiche wie etwa selbstfahrende Autos vorstoße, sagte Page. Bei solchen Projekten gebe es nicht viel Konkurrenz - "weil niemand verrückt genug ist, es zu probieren." Er mache sich keine Sorgen über die Kosten, sondern eher dass sich Google dabei nicht schnell genug bewegen könnte.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).