Do, 23. November 2017

Wegen Tumulten

16.04.2013 15:26

Bahrain vor Formel-1-Grand-Prix in Alarmbereitschaft

Die Formel 1 macht Station am Persischen Golf – und die Intensität der Gefechte, Tumulte und Proteste in Bahrain nimmt zu. Die jüngste Explosionswelle in der Hauptstadt Manama am Dienstag schockte – das ganze Königreich ist in Alarmbereitschaft. Dennoch rechnen Regierung und auch Bernie Ecclestone mit keinen direkten Angriffen...

Jene Autobombe, die am Dienstag im Finanzzentrum von Manama auf dem King-Faisal-Highway, dem direkten Weg zum Sakhir International Circuit, detonierte, ist ein klares Indiz: Die schiitische Opposition, die vom sunnitischen Königshaus Reformen und die Freilassung politischer Gefangener fordert, meint es ernst, will die Formel-1-Präsenz als weltweite Bühne für ihre Anliegen nutzen.

Vor Ausschreitungen mit Molotowcocktails wird gewarnt
Die Demonstrationen während des Grand-Prix-Wochenendes werden also einen neuen Höhepunkt in diesem Konflikt darstellen. Deswegen schickte u. a. bereits die US-Botschaft mehrere Warnungen aus, in den vor Ausschreitungen mit Molotowcocktails und Benzinbomben gewarnt wird. Einzelne Plätze sollen daher gemieden werden, auch wenn mit einem massiven Polizeiaufgebot zu rechnen ist.

Mit Scharfschützen bemannte Helikopter in Alarmbereitschaft
Aber auch aufgrund der Boston-Bomben und weiterer Drohungen der Gruppierung "14. Februar", die sich zu den Dienstag-Anschlägen bekannte, machte Bahrain mobil. Zigtausende Soldaten, Sonderkommandos, ja sogar mit Scharfschützen bemannte Helikopter wurden in Bereitschaft versetzen.

Formel-1-Boss Ecclestone gab trotzdem grünes Licht für Bahrain und erklärte: "Ich habe mit allen Beteiligten gesprochen, und es ist schwer zu sagen, wer recht hat und wer nicht. Aber ich glaube nicht, dass jemand versuchen wird, Formel-1-Leute zu verletzen, um auf seine Sache aufmerksam zu machen."

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