So, 19. November 2017

Erfolg in Litauen

11.04.2013 09:05

Street View entlarvt 100 mutmaßliche Steuerbetrüger

Litauens Steuerbehörde vermeldet erste Erfolge bei der Fahndung nach Steuerhinterziehern mittels Googles Street View: Wie Behördensprecher Darius Buta am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte, habe die Steuerinspektion bei dem Straßenbilderdienst des Internetkonzerns Luxushäuser von mindestens 100 mutmaßlichen Betrügern gefunden.

Die Behörde werde prüfen, ob die "Verdächtigen" versucht hätten, Steuern zu vermeiden, indem sie ihren Immobilienbesitz nicht angaben, erläuterte Buta weiter und ergänzte, dass Street View dabei helfen können, ohnehin bestehende Verdachtsfälle aufzuklären.

Der Fiskus hatte Anfang Februar angekündigt, künftig mittels der von Google zur Verfügung gestellten Bilder zu prüfen, ob Immobilienbesitzer bei der Angabe des Wertes ihres Hauses tricksten. Mit einem Blick auf Street View sollen die Beamten demnach feststellen, ob sie eine genauere Überprüfung der Steuerangaben einleiten müssen oder nicht (siehe Infobox).

Der Straßenfoto-Dienst von Google war erst Ende Jänner in Litauen gestartet. Wie in zahlreichen anderen Ländern auch, hatte es zuvor erhebliche Bedenken bezüglich des Schutzes der Privatsphäre und der Sicherheit gegeben.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden