Sa, 18. November 2017

„Falsch abgebogen“

09.04.2013 18:46

270 Kilometer lange Pkw-Irrfahrt endet in Linz mit Unfall

15 Kilometer wären es nur gewesen - vom Begräbnis in einem Nachbarort bis nach Hause. Dennoch haben sich ein Pensionist und seine Schwägerin mit dem Auto in Bayern verirrt. 270 Kilometer weiter wurde der Mann in Linz dann auch noch zum Geisterfahrer, bis es auf der falschen Seite der sechsspurigen Nibelungenbrücke zum Zusammenstoß mit drei Autos kam.

Nach der Untersuchung durch den Amtsarzt wurden die verirrten Pensionisten im Wachzimmer Landhaus von den Polizisten betreut, bis Verwandte kamen. Beim stundenlangen Warten erzählten der 77-jährige Bayer und seine 70-jährige Schwägerin den Beamten ihre unglaubliche Geschichte: Sie hatten am Montagnachmittag in Walderbach in Bayern ein Begräbnis besucht, waren dann noch bei Verwandten und wollten um 21 Uhr nach Hause in den 15 Kilometer entfernten Nachbarort Bodenwöhr fahren. "Doch da müssen wir irgendwo falsch abgebogen sein!"

Der Pensionist und seine Schwägerin fuhren die ganze Nacht durch, reisten vermutlich über Passau nach Oberösterreich ein und erreichten nach 270 Kilometern den Linzer Stadtteil Urfahr, wo sie um 5.10 Uhr über die Donau Richtung Zentrum fahren wollten. Beim Einbiegen zur Nibelungenbrücke (Bild) geriet der betagte Lenker mit seinem blauen VW-Golf jedoch auf die dreispurige Gegenfahrbahn, streifte drei Autos. Dabei entstand glücklicherweise nur Blechschaden. Über die bayrische Polizei wurden schließlich Verwandte informiert, die die beiden abholten.

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