Sa, 18. November 2017

Selbst verletzt

07.04.2013 16:23

NÖ: 53-Jähriger mit Bauchstich ins Spital eingeliefert

Ein 53-Jähriger aus der Mostviertler Gemeinde Ybbsitz, der am Samstagnachmittag - schwer alkoholisiert - mit einem Bauchstich ins Krankenhaus eingeliefert worden war, dürfte sich die Verletzung selbst zugefügt haben. Die Analyse von Spuren aus der Wohnung des Mannes habe keine Hinweise auf Fremdverschulden geliefert, hieß es am Sonntagnachmittag seitens der Polizei. Der 53-Jährige hatte vor seiner Einlieferung ins Spital telefonisch angegeben, dass ihm die Verletzung von einem Unbekannten im Schlaf zugefügt worden sei.

Der Anruf war bei der Exekutive kurz nach 14 Uhr eingegangen. Der 53-Jährige erklärte den Beamten, er habe den Bauchstich erst bemerkt, als er nach dem Aufwachen zur Toilette gegangen sei. Der Verletzte - er ist polizeibekannt - wurde sofort per Notarzthubschrauber in das Landesklinikum Amstetten transportiert und stationär aufgenommen.

Bei der Untersuchung des Betrunkenen - er hatte drei Promille Alkohol im Blut - stellten die Ärzte fest, dass der Stich glücklicherweise nicht in den Bauchraum eingedrungen war. Der Mann werde das Krankenhaus schon demnächst wieder verlassen können, hieß es am Sonntag. Bei der Durchsuchung der Wohnung stellte die Exekutive auf der Toilette die abgebrochene Klinge eines Messers sicher.

Nach Auswertung der Spuren konnte am Sonntagnachmittag Fremdverschulden ausgeschlossen werden, da es keinerlei Hinweise darauf gebe. Der Mann dürfte sich die Verletzung selbst zugefügt haben. Er konnte bislang noch nicht einvernommen werden.

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