Mo, 20. November 2017

Hearpod vs. Earpod

03.04.2013 14:51

Hörgerätehersteller verklagt Apple wegen Ohrhörern

Der US-Elektronikkonzern Apple ist von einem Hörgerätehersteller verklagt worden. Der Grund: Apple verkauft die Ohrhörer zu seinem aktuellen iPhone unter dem Namen Earpod. Dem Hörgerätehersteller Hearpod geht das zu weit. Die Ähnlichkeit mit dem Namen der gefragten Hörhilfe sei zu groß, deshalb soll Apple den Verkauf der Ohrhörer unter diesem Namen einstellen und Schadensersatz zahlen, fordert Hearpod.

Wie der Technikblog "The Next Web" berichtet, hat Hearpod Apple wegen der ähnlichen Natur von Earpods und Hearpods verklagt. Die Produkte der beiden Parteien seien sich "in ihrer Natur insofern ähnlich, dass sie, neben anderen Dingen, in die Ohren des Benutzers eingeführt und für das Übermitteln und Verbessern von Tonübertragungen zum User genutzt werden", heißt es in der Klageschrift.

Die Klage wurde bei einem Gericht im US-Bundesstaat Hawaii eingebracht. In der Klageschrift heißt es weiter, die Firma Hearpod habe mehr als 625.000 US-Dollar aufgewendet, um den Namen der Hörgeräte bekannt zu machen, und mittlerweile mehr als 1,7 Millionen Dollar durch den Verkauf der Geräte verdient. Den Namen Hearpod soll der Hersteller bereits im Februar 2005 als Markenname für seine Hörhilfen schützen lassen haben.

Apple hat bislang noch keine Stellungnahme zu dem Markenstreit abgegeben. Den Namen Earpod hatte der US-Konzern bei der Einführung des aktuellen iPhone 5 für seine erneuerten Ohrhörer gewählt. Zuvor hatte Apple keine eigene Bezeichnung für die typischen weißen Ohrstöpsel, die schon seit dem Start des iPods zusammen mit Apples MP3-Playern ausgeliefert werden.

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