Do, 23. November 2017

Riesen-Smartphones

03.04.2013 09:50

„Phablets“ fristen laut Studie bislang Nischendasein

Bildschirmdiagonalen jenseits der fünf Zoll sind bei Smartphones längst keine Seltenheit mehr. Nahezu alle Hersteller haben inzwischen entsprechende Modelle im Programm. Einer aktuelle Studie des US-Marktforschungsunternehmens Flurry Analytics zufolge finden die sogenannten Phablets bislang allerdings nur wenig Anklang.

Für seine Studie konzentrierte sich das Unternehmen auf die 200 im Februar am meisten genutzten Mobilgeräte – von kleinen Smartphones mit Bildschirmdiagonalen unter 3,5 Zoll bis zu Tablets mit 8,5 Zoll und darüber. Demnach fanden Geräte mit Bildschirmdiagonalen zwischen 3,5 und 4,9 Zoll den größten Anklang (69 Prozent). 16 Prozent verwendeten kleinere Geräte mit Bildschirmdiagonalen unter 3,5 Zoll.

Sieben Prozent hingegen nutzten der Studie zufolge "ausgewachsene" Tablets, sechs Prozent eine Mini-Variante mit Bildschirmgrößen zwischen sieben und 8,4 Zoll. Lediglich zwei Prozent entfielen auf die sogenannten Phablets, also Geräte, die aufgrund ihrer Größe von fünf bis sieben Zoll zwischen Smartphones und Tablets rangieren.

Ausgewertet wurde auch die Nutzungsintensität. Dabei zeigte sich etwa, dass insbesondere die kleinsten Geräte am seltensten genutzt werden. Obwohl sie einen Nutzeranteil von 16 Prozent aufweisen, haben sie nur vier Prozent Anteil an allen App-Sessions. Auch Phablets und Mini-Tablets werden mit drei und vier Prozent trotz ihrer größeren Displays nicht öfter etwa für Games oder Videos genutzt.

Die größte Nutzungsintensität wiesen der Studie nach mit 76 Prozent die – bezogen auf ihre Größe – Durchschnitts-Geräte auf, gefolgt von den großen Tablets mit 13 Prozent.

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