So, 19. November 2017

Hilfe in ganz Europa

02.04.2013 09:32

Lkw-Fahrerin bewegt 40-Tonner für den Tierschutz

Die Deutsche Tamara Raab bewegt für den Tierschutz eine ganze Menge - nämlich 40 Tonnen. So viel wiegt der Lkw, mit dem sie regelmäßig Hilfsgüter für bedürftige Vierbeiner durch ganz Europa transportiert, und das unentgeltlich. Erst Ende März brach Raab mit ihrer Hündin "Püppi" zu einer groß angelegten Hilfsaktion nach Rumänien auf.

Tamara Raab ist eine Rarität in der Branche, wie sie selbst lachend einräumt: "Außer mir gibt es niemanden, der Hilfsgütertransporte mit einem 40-Tonner durch ganz Europa fährt - schon gar keine Lkw-Fahrerin, die auch aussieht wie eine Frau." Im Rahmen ihrer Tätigkeit für die JAS Forwarding GmbH mit Sitz bei Frankfurt am Main führt die junge Frau zwei- bis dreimal pro Jahr einen Hilfsgütertransport in jene Länder durch, in denen Tiere die Hilfe am dringendsten benötigen.

Tonnenweise Spenden für rumänische Asyle
Ende März war es wieder einmal soweit: Tamara Raab organisierte vorwiegend über Facebook einen Transport nach Rumänien. "Wir hatten insgesamt fünf Ladeorte, einer davon in Wien. Dabei wurden riesige Mengen an Hilfsgütern gesammelt. In Troisdorf wurden etwa 21 Tonnen Futter- und Sachspenden zusammen mit 25 Tierschützern sortiert und zu Paletten zusammengebaut", berichtet die Tierfreundin stolz. Mit ihrem Lkw lieferte Raab die Spenden in sieben Orte in Rumänien aus, wo sie den Hunden und Katzen in Tierheimen helfen sollen.

Truckerin hilft auch beim Sammeln der Spenden
Bei ihrem Engagement unterstützt wird die Truckerin von ihrem Vorgesetzten. "Von den schrecklichen Geschichten ist er genau so berührt wie ich und genehmigte mir alle meine Hilfsgüteraktionen. Ich bin froh, dass ich so einen tollen Chef habe!" Neben dem Transport übernimmt Tamara Raab auch das Sammeln der Spenden zum Teil selbst. "Ich renne mir die Hacken in der kompletten Nachbarschaft, meiner Firma und unseren Subunternehmern ab, um so viel wie möglich zu bekommen."

"Werde mich weiterhin einsetzen"
Noch weiß sie nicht, wohin sie ihr nächster Einsatz führt. Aber dass die Fahrt nach Rumänien nicht ihre letzte war, da ist sie sich sicher. "Meine Hündin Püppi und ich werden uns weiterhin so oft es uns möglich ist für den Tierschutz einsetzen."

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