Sa, 25. November 2017

Beim Dirigieren

01.04.2013 15:00

Franz Welser-Möst nach Hexenschuss kollabiert

Der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, Franz Welser-Möst, ist am Abend des Ostersonntags während einer Vorstellung von Richard Wagners "Parsifal" am Dirigentenpult zusammengebrochen. Wie die Staatsoper am Montagvormittag via Facebook mitteilte, habe er einen Hexenschuss erlitten und durch die Schmerzen anschließend einen Kreislaufzusammenbruch gehabt.

Welser-Möst, der auch Chefdirigent des US-amerikanischen Cleveland Orchestra ist, wurde ins Wiener AKH gebracht, dort notversorgt und in der Nacht noch entlassen. Er werde sich nun in physiotherapeutische Behandlung begeben, heißt es in der Presseerklärung, die auf der Facebook-Seite von Franz Welser-Möst veröffentlicht wurde.

Linzer Opernchef dirigiert am Dienstag
Während der Vorstellung am Sonntag war Solokorrepetitor James Pearson für Welser-Möst ab dem zweiten Aufzug eingesprungen. Am Dienstag sollte Welser-Möst laut Programm "Wozzeck" von Alban Berg dirigieren. Für ihn wird nun der Linzer Opernchef Dennis Russell Davies einspringen.

Am Donnerstag sollte der Generalmusikdirektor wieder für den "Parsifal" am Dirigentenpult stehen. Ob er allerdings dazu in der Lage sein wird, ist unklar.

Vier Vorstellungen in fünf Tagen geleitet
Der in Linz geborene, 52-jährige Welser-Möst hatte in den vergangenen fünf Tagen vier Vorstellungen geleitet. Die Reinspielzeit von "Parsifal" beträgt etwa viereinhalb Stunden.

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