Mi, 22. November 2017

„Wetten, dass..?“

24.03.2013 12:59

Markus Lanz verliert Stadtwette und wird zur Sachertorte

Wien besiegt Markus Lanz: Der "Wetten, dass..?"-Moderator forderte Wien am Samstagabend zum Tanz, und die Bundeshauptstadt erwies sich als würdiger Tanzpartner. Mehr als 500 Videos mit improvisierten "Harlem Shake"-Tänzen gingen bis Sendungsschluss ein, womit Lanz seine Stadtwette verlor und in - ihm verhasste - Schokolade eintauchen musste. "Ich werde eine lebende Sachertorte", fürchtete Lanz zu Beginn der Show, und so war es dann auch, als Stadtwetten-Präsentatorin Mirjam Weichselbraun ihn baden schickte.

Eine Hommage an Wien war es auch, als Lanz in der Show gemeinsam mit der US-Band "One Republic" und dem Kinderchor der Wiener Staatsoper Falcos "Rock me Amadeus" zum Besten gab. Ansonsten wurde die Österreich-Fahne in der Show, die zum vierten Mal in Wien stattfand, von Peter Weck hochgehalten. Und Lanz versuchte sich in immer wieder eingestreuten Austriazismen.

Die gewohnt professionelle Show bot wieder einmal auf, was die Familie am Samstagabend eben so erwartet: kinderfreundliche Spannung, Spiel und Spaß. Und natürlich Musik, mit US-Rapper 50 Cent und Depeche Mode. Freunde der Schadenfreude kamen gleich zu Beginn der Show voll auf ihre Kosten, als sich der deutsche Komiker Oliver Pocher im Männer-Badeanzug in Deutschland-Farben vor ein Fußballtor stellen musste und ein Team von Promis und Österreichern aus dem Publikum seinen Allerwertesten abschießen durfte.

Panne bei Bublé-Auftritt
Gendergerechtigkeit gab es, als Viktoria Lauterbach, die ihr Mann Heiner auf der Couch kaum zu Wort kommen ließ, beim Elektro-Toilettenschüssel-Rennen gegen ihren Gatten siegte. Eine Panne gab es beim Auftritt von Michael Bublé, als bei der ersten Hälfte seines Songs zwar die Hintergrundmusik laut und deutlich, nicht aber die Stimme des Sängers zu hören war.

Wettkönig wurde Julian Böhme, dem es gelang, innerhalb von zwei Minuten mit drei jonglierenden Holzhämmern 15 Nägel einzuschlagen. Er bekam 61 Prozent der Publikumsstimmen und einen neuen Audi. Saalliebling war der achtjährige Vincent Ribbeck aus Bayern, der es schaffte, zehnmal um einen Tisch herumzuklettern, ohne den Boden zu berühren. Zur Belohnung darf der Bub, der vom Wettbewerb der Wettkönige ausgenommen war, mit Delfinen in der Türkei schwimmen gehen. "Leider verloren" hieß es für Jörg Söhner, der wettete, drei aus vier Reifen eines driftenden Autos am Geruch zu erkennen und Stefan Brockamp, der sich zutraute, fünf Toiletten am Zuklapp-Geräusch ihrer Deckel zu erkennen.

Sendung als Quoten-Flop
Quotentechnisch erwies sich die Wiener "Wetten, dass..?"-Sendung als Flop: 7,43 Millionen Zuschauer im ZDF bedeuteten einen neuen Tiefststand, nachdem Lanz mit dem TV-Klassiker im Februar noch 8,57 Millionen und im Jänner 9,04 Millionen angelockt hatte. Im ORF sahen durchschnittlich 851.000 Menschen beim "Heimspiel" zu.

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