So, 19. November 2017

Nach Rennabsage

20.03.2013 14:09

Prommegger holt sich Snowboard-Gesamtweltcup

Der Snowboarder Andreas Prommegger steht erneut als Gesamtsieger im Weltcup fest. Nachdem der für Mittwoch geplant gewesene Parallel-Riesentorlauf beim Weltcupfinale in der Sierra Nevada in Spanien wetterbedingt abgesagt werden musste, stand die erfolgreiche Titelverteidigung des 32-jährigen Salzburgers fest.

Aufgrund des Dauerregens, der die Piste in Südspanien arg in Mitleidenschaft gezogen hatte, musste das letzte Saisonrennen der Raceboarder ersatzlos gestrichen werden. "Wenn wir gute und faire Bedingungen gehabt hätten, wäre ich liebend gerne ein Rennen gefahren. Das haben die äußeren Umstände aber leider nicht zugelassen", erklärte Prommegger, der sich bereits am Samstag mit seinem Sieg in La Molina die kleine Kristallkugel für den Gewinn der Parallel-Riesentorlauf-Wertung gesichert hatte.

"Ich bin in diesem Winter viermal auf dem Stockerl ganz oben gestanden und habe damit 50 Prozent aller Rennen gewonnen. Ich denke, dass ich mir die große Kristallkugel deshalb auch verdient habe. Der Sieg im Gesamtweltcup hat für mich einen extrem hohen Stellenwert, da man die gesamte Saison hindurch gute Leistungen bringen muss. Ich freue mich riesig", frohlockte der Vater einer Tochter.

Lachendes und weinendes Auge bei Marion Kreiner
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahm Marion Kreiner (links im Bild) die Absage zur Kenntnis. Lachend deshalb, weil sich die Steirerin den Sieg im Parallel-Riesentorlauf-Weltcup damit gesichert und ihre erste Kristallkugel geholt hat. Weinend, weil ihr durch den Ausfall des Rennens die letzte Chance genommen wurde, die Schweizerin Patrizia Kummer in der Gesamtwertung noch von der Spitze zu verdrängen. Kreiner fehlten als Zweiter aufgrund der Streichresultate lediglich 170 Punkte auf Kummer.

"Ich habe ein wenig gemischte Gefühle. Einerseits bin ich echt happy, dass ich den PGS-Weltcup gewonnen und damit mein erstes Kristall geholt habe. Andererseits wäre es cool gewesen, wenn wir uns auch noch die große Kugel hätten ausfahren können. Aber die Piste war nach der Besichtigung schon so kaputt, dass ein Rennen unverantwortlich gewesen wäre. So ist es im Gesamtweltcup eben der zweite Rang für mich geworden. Eine Platzierung, die sich ja eigentlich auch sehen lassen kann", meinte Kreiner.

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