Mo, 11. Dezember 2017

Helikopter im Einsatz

17.03.2013 17:42

Alpinist in Salzburg von zwei Lawinen mitgerissen - tot

Ein 28-jähriger Tourengeher aus Strobl ist am Sonntag nach zwei Lawinenabgängen auf der Postalm im Salzburger Flachgau ums Leben gekommen. Der Mann war im Bereich des Braunedlkogels unterwegs. Gegen Mittag dürfte er dabei ein Schneebrett losgetreten haben, das noch eine weitere Lawine auslöste. Der Einheimische wurde rund 150 Meter in die Tiefe mitgerissen.

Der Mann war nicht wie zunächst angenommen zu viert zur Skitour aufgebrochen, sondern hatte erst am Gipfel des knapp 1.900 Meter hohen Braunedelkogels einen Bekannten getroffen. Bei der Abfahrt schlossen sich noch zwei weitere Tourengeher an. Die Gruppe fuhr über eine etwa 30 bis 35 Grad steile Nordwest-Flanke ab (Bild).

Als der Einheimische um etwa 11.10 Uhr als Erster in eine Steilrinne einfahren wollte, löste er ein kleines Schneebrett mit einer Anrisshöhe von zehn bis 40 Zentimetern aus. Er wurde mitgerissen und stürzte vorerst gut 60 Meter tief über teils senkrechtes Felsgelände ab. In der Folge löste sich ein weiteres Schneebrett, das den 28-Jährigen weitere 90 Höhenmeter abstürzen ließ. Am Ende des Lawinenkegels kam er mit schweren Verletzungen zu liegen.

Seine Kameraden, die nicht von der Lawine erfasst wurden, konnten den 28-Jährigen bergen und die Rettungskräfte alarmieren. Der Tourengeher hatte schwere Verletzungen erlitten. Er wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber ins Salzburger Landeskrankenhaus geflogen, wo er kurz nach seiner Einlieferung starb.

Fersenbruch bei Lawinenabgang erlitten
Ein weiterer Lawinenabgang im Bundesland Salzburg von Samstag wurde erst am Sonntag bekannt. Im Hochköniggebiet im Bereich des Eiskars wurde ein Tourengeher einer sechsköpfigen Gruppe von einer Lawine erfasst und mitgerissen. Der Mann erlitt laut Polizei einen Fersenbeinbruch. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber geborgen und ins Spital gebracht.

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