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12.03.2013 12:19

Viele Tiere vorzeitig aus Winterschlaf erwacht

Weil die Tage nun immer länger werden und die Temperaturen in den vergangenen Tagen stark gestiegen sind, sind auch viele Wildtiere bereits aus ihrem Winterschlaf aufgewacht. Nun müssen Igel, Kröten, Insekten und viele weitere Tiere mit dem kalten Winter zurechtkommen, der für kurze Zeit zurückkehren wird.

Viele Insekten, wie zum Beispiel Hummeln, erwachen aus ihrer
Winterstarre, sobald die Temperatur für wenige Tage bei fünf Grad
liegt. "Um wieder ihre normale Körpertemperatur zu erreichen, bewegen Hummeln ihre Flügel extrem schnell. So entsteht genügend
Wärmeenergie", informiert Sonja Weinand, Sprecherin des Vereins "Pfotenhilfe". Bei den derzeitigen winterlichen Temperaturen knapp über null Grad haben es die Insekten jedoch schwerer, die nötige Energie aufzubringen.

Laubhaufen im Garten bieten Igeln Unterschlupf
Auch Igel, Kröten und Fledermäuse werden nun wieder aktiv. Igel
haben über die Wintermonate bis zu 30 Prozent ihres Körpergewichts
verloren. Deshalb müssen sie nun möglichst viel Futter suchen, um
wieder zu Kräften zu kommen. Leider fällt es den Tieren gerade in
städtischen Gebieten oft schwer, Nahrung zu finden. Um sich vor der
Kälte zu schützen, ist ein geeigneter Unterschlupf wichtig. "Ich
bitte Sie, Laubhaufen in Ihrem Garten noch nicht zu entfernen, da sie von Igeln gerne als Kälteschutz genützt werden", so Weinand.

Vorsicht, die Kröten wandern wieder!
Fledermäuse "zittern" sich durch starke Muskelaktivität warm und
machen sich in der Nacht sofort auf Nahrungssuche. Kröten beginnen die Wanderung zu ihren Laichgewässern, sobald die Temperatur mehrere Tage über fünf Grad liegt. Oft werden dabei auch gefährliche Straßen überquert. "Bitte passen Sie dieser Tage besonders auf Kröten am Straßenrand auf. Durch die niedrigen Temperaturen sind die Tiere zusätzlich geschwächt und sehr langsam", bittet Weinand.

Futter für Zug- und Singvögel anbieten
Einige Zugvögel sind bereits nach Österreich zurückgekehrt und
auch die Singvögel werden aktiv. Bereits jetzt wird nach geeigneten
Bruträumen gesucht. Wer Nistkästen im Garten aufgestellt hat, sollte
diese jetzt für neue Bewohner reinigen. Haben die Vögel die Kästen
auch im Winter als Unterschlupf verwendet, kann mit dem Reinigen noch gewartet werden, bis der Frühling endgültig zurückgekehrt ist. "Weil die Balz- und Brutzeit für die Tiere besonders energieaufwendig ist und Bäume und Sträucher oft noch zu wenig Nahrung bieten, können Sie auch zusätzliches Futter anbieten, um den Vögeln die kalten Tage zu erleichtern", so Weinand abschließend.

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