Sa, 21. Oktober 2017

Drogen-Finanzierung

07.03.2013 13:12

Bande verkaufte 30.000 Liter gestohlenen Sprit

Fast 30.000 Liter Diesel hat eine vierköpfige Bande in Oberösterreich gestohlen und weiterverkauft, um damit ihre Drogengeschäfte zu finanzieren. Die Polizei machte dem Quartett nun jedoch einen Strich durch die Rechnung. Im Zuge einer Observation wurden die Verdächtigen auf frischer Tat ertappt.

Im Dezember und Jänner zapften die vier mutmaßlichen Täter im Alter von 20 bis 27 Jahren bei Tankstellen im Bezirk Gmunden nachts den Sprit ab und verkaufte ihn - deutlich unter dem Handelswert - um knapp 41.000 Euro weiter. Mit diesem Geld wollte die Bande anschließend Suchtgift in Ungarn beschaffen und dieses dann in Österreich mit Gewinn verkaufen.

Auf frischer Tat ertappt
Im Laufe der Ermittlungen gegen die Dieseldiebe wertete die Polizei die Aufnahmen der Überwachungskameras aus und startete Observationen. Wie die Exekutive am Donnerstag bekannt gab, ertappten Beamte in der Nacht auf den 16. Jänner schließlich zwei Täter auf frischer Tat. Sie waren mit einem Lkw unterwegs, den sie gemietet, aber nicht zurückgegeben hatten.

Die Verdächtigen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Wels gebracht. Im Zuge der Erhebungen konnten zudem die beiden mutmaßlichen Komplizen ausgeforscht werden. Die Polizei nahm sie fest, ließ jedoch einen der beiden gegen gelindere Mittel (er muss sich dabei in einer bestimmten Unterkunft aufhalten und sich regelmäßig bei einer Sicherheitsdienstelle melden, Anm.) wieder frei.

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