So, 17. Dezember 2017

EBEL-Viertelfinale

05.03.2013 22:32

Die Vienna Capitals und der KAC stehen im Halbfinale

Die Vienna Capitals und der KAC haben als erste Mannschaften das EBEL-Halbfinale erreicht. Die Wiener feierten am Dienstag mit einem 4:0-Heimsieg gegen Znojmo den Aufstieg, der KAC besiegte ebenfalls zu Hause die Graz 99ers mit 5:2. Beide Klubs entschieden die "best of seven"-Viertelfinalserie mit 4:1 für sich. Titelverteidiger Black Wings Linz verspielte dagegen vor den eigenen Fans den vorzeitigen Aufstieg. Die Oberösterreicher unterlagen dem VSV mit 2:3 und führen damit nur noch mit 3:2. Salzburg ging durch einen Sieg gegen Zagreb mit 3:2 in Führung.

Zwei Tage nach dem 7:0-Auswärtssieg ließen die Capitals auch in Kagran nichts anbrennen. Znojmo hielt optisch mit, wieder einmal fehlte den Tschechen aber Durchschlagskraft vor dem Tor. Im Gegenteil zu den Capitals, die durch Woger, der einen Schlenzer von Andre Lakos abfälschte (9.), und Schiechl (11.) mit 2:0 in Führung gingen. Ein ähnliches Bild auch im Mitteldrittel, in dem schließlich Ferland im Powerplay (32.) und Fortier im Konter (38.) für ein spannungsfreies Schlussdrittel sorgten.

KAC dreht in 89 Sekunden das Spiel
Der KAC geriet in der 8. Minute durch einen Treffer von Moderer nach schöner Vorarbeit von Day in Rückstand, drehte aber innerhalb von 89 Sekunden das Spiel. Scofield verwertete einen Abpraller zum Ausgleich (15.), Herburger brachte den KAC in Führung (16.). Die Klagenfurter erhöhten durch Spurgeon auf 3:1 (32.) und kontrollierten danach das Spiel, mussten aber noch den Anschlusstreffer durch Wren einstecken (50.). Manuel Geier (58.) und Scofield (59.) fixierten schließlich den Aufstieg.

Frühe VSV-Führung in Linz
In Linz brachten Petrik (1.) und Ryan (6.) die Gäste schnell in Führung, Irmen (22./PP) und Hisey (25.) glichen ebenfalls früh im Mitteldrittel aus, ehe Nageler mit seinem ersten Play-off-Tor (55.) zum Matchwinner für die Gäste wurde. Die "Adler" aus Kärnten legten furios los und mit dem ersten Torschuss traf Petrik bereits in der Anfangsminute zur Gäste-Führung. Vom Blitztor beflügelt blieben die Villacher am Drücker. Nachdem Altmann noch mit einem Stangenschuss Pech hatte (5.), gelang Ryan nach Zuspiel von Pusa das in dieser Drangphase verdient 2:0 (6.).

Die Linzer brauchten einige Zeit, um sich vom schnellen Rückstand zu erholen. Doch mit dem Mitteldrittel legten sie dann ebenso blitzartig los wie zuvor die Kärntner. Erst ließ Irmen Goalie Lamourex beim Anschlusstor schlecht aussehen, ehe Hisey zum 2:2 ausglich. Die Entscheidung fiel in der 55. Minute, als EHC-Goalie Leneveu den Puck nach einem Schuss von Oraze prallen ließ und sich Nageler per Abstauber mit dem Siegtor bedankte. Statt sich auf den nächsten Kärntner Klub - den KAC - im Semifinale vorzubereiten, müssen die Oberösterreicher nun noch einmal nach Villach.

Trattnig Matchwinner für Salzburg
Red Bull Salzburg ging dank eines 5:4 nach Verlängerung in Zagreb mit 3:2 in Führung und kann im Heimspiel am Freitag die Serie für sich entscheiden und damit für ein rein österreichisches Halbfinale sorgen. Matchwinner für die Salzburger war Kapitän Trattnig, der dem Team mit seinem Anschlusstreffer in der 55. Minute Leben einhauchte und in der 13. Minute der Verlängerung mit seinem zweiten Treffer die Partie entschied.

Damit revanchierten sich die "Bullen" für die 2:5-Heimniederlage am Sonntag und feierten schon den zweiten Auswärtssieg in dieser Serie. Nach einem starken ersten Drittel führten die Salzburger durch Treffer von Duncan (3./PP) und Duco (18.) mit 2:0, gerieten im Mitteldrittel mit vier Gegentreffern aber arg ins Hintertreffen. Greentree (21./PP), Sertich (28.) und Martinovic (31.) brachten die Kroaten in Führung. Page nahm danach Torhüter Brückler vom Eis und ersetzte ihn durch Gracnar, der sich aber wenig später im Powerplay gegen Brine geschlagen geben musste (40.). Trattnig brachte sein Team in der Schlussphase aber zurück ins Spiel (55.), Regier schoss die Partie in die Verlängerung (58.), in der Trattnig den Schlusspunkt setzte.

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