Mo, 20. November 2017

Beta verfügbar

05.03.2013 10:45

Operas mobiler Webkit-Browser bereit für Tests

In Googles Play Store steht ab sofort eine erste Betaversion des neuen Opera-Mobilbrowsers zum Download bereit. Das norwegische Software-Unternehmen hat bei der neuen Variante des besonders im Mobilbereich beliebten Browsers zahlreiche Neuerungen eingeführt. Die wohl wichtigste: Das hauseigene Browser-Grundgerüst Presto wurde zugunsten von Webkit über Bord geworfen. Die Technologie kommt auch in Google Chrome und Apple Safari zum Einsatz.

Jetzt kann Operas neuer Mobil-Browser endlich getestet werden. Nur wenige Wochen, nachdem das Unternehmen den Wechsel auf Webkit als Browser-Grundgerüst bekannt gegeben hat, steht die Betaversion des neuen Browsers bereits im Play Store, von wo Android-Benutzer die App gratis downloaden können.

Opera spendiert Mobil-Browser nützliche Features
Auch wenn das Grundgerüst, das für die Darstellung der Websites verantwortlich ist, nun ein anderes ist, hat Opera die Stärken seiner beliebten Mobil-Browser Opera Mini und Opera Mobile beibehalten. Dem Benutzer steht eine "Favoriten"-Seite zur Verfügung, über die er häufig besuchte Websites rasch erreicht, und auch die von Opera Mini bekannte serverseitige Website-Kompression ist wieder an Bord.

Besonders Smartphone-Nutzer ohne Daten-Flatrate wissen diese Funktion der Opera-Browser seit geraumer Zeit zu schätzen. Aber auch Bewohnern entlegener Gebiete, in denen das mobile Internet nicht unbedingt durch extrem schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten brilliert, profitieren davon. Im neuen Browser heißt der Modus, bei dem Websites über einen Opera-Proxyserver abgerufen werden, "Off-road Mode".

Komprimierte Websites sparen Datenvolumen und Zeit
Noch bevor die Inhalte dabei auf das Smartphone des Nutzers gelangen, werden sie auf dem Server komprimiert, beispielsweise, indem Bilder verkleinert werden. Die so verkleinerte Website aufzurufen spart Datenvolumen und Download-Zeit. Künftig sollen auch Online-Videos zunächst serverseitig komprimiert und erst dann an das Smartphone gesendet werden – zu diesem Zweck hat Opera erst kürzlich das auf Videokompression spezialisierte Unternehmen Skyfire aufgekauft.

Einen ersten Eindruck, wie der neue Mobil-Browser aus Norwegen in der Praxis aussieht, bietet das oben stehende Video. Die fertige Version soll im zweiten Quartal 2013 erscheinen. Eine Version für das iPhone will Opera kurz nach Fertigstellung der Android-Variante veröffentlichen.

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