Mo, 20. November 2017

Binnen zehn Minuten

01.03.2013 14:53

Bub gab knapp 2.000 Euro für In-App-Käufe aus

Seit geraumer Zeit schon warnen Konsumentenschützer vor den Gefahren sogenannter In-App-Käufe, also kostenpflichtigen Zusatzinhalten zu an sich kostenlosen Anwendungen für Smartphones oder Tablets. Dass diese schnell ins Geld gehen können, mussten jetzt auch die Eltern von Danny Kitchen aus dem britischen Bristol erfahren: Der Fünfjährige tätigte binnen weniger Minuten In-App-Käufe im Wert von umgerechnet rund 1.977 Euro.

Einem Bericht der BBC zufolge hatte der Bub seine Eltern Sharon und Greg um das Passwort für Apples iTunes-Store gebeten, um sich das Spiel "Zombies vs Ninja" herunterladen zu können. Als diese sahen, dass das Spiel kostenlos war, willigten sie ein und dachten sich auch nichts weiter dabei, bis sie von Apple per E-Mail über In-App-Käufe in Höhe von - so der britische "Mirror" - exakt 1.710,43 britischen Pfund informiert wurden.

Getätigt hatte diese Danny, und zwar binnen lediglich zehn Minuten, um zusätzliche Levels und Dutzende virtuelle Waffen freizuschalten. Dass sich innerhalb so kurzer Zeit ein so hoher Betrag anhäufen konnte, war nicht zuletzt auf besonders teure Zusatzpakete im Wert von umgerechnet über 70 Euro zurückzuführen.

Danny hat nun erst einmal iPad-Verbot. Die gute Nachricht ist, dass Apple sich einverstanden erklärt hat, die Kosten zurückzuerstatten. Das Problem überteuerter In-App-Käufe ist damit allerdings nicht aus der Welt. Eltern bleibt somit auch weiterhin nichts anderes übrig, als genau hinzuschauen, ob kostenlos auch wirklich kostenlos bedeutet.

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