Sa, 18. November 2017

Massenkarambolage

24.02.2013 12:58

Unfall bei NASCAR-Rennen in Daytona fordert 28 Verletzte

Einen Tag vor dem legendären Daytona 500 sind beim 300-Meilen-Rennen der zweiten NASCAR-Liga in Florida bei einem schweren Unfall nach offiziellen Angaben 28 Menschen verletzt worden. Nach Angaben des TV-Senders Fox erlitten zwei Menschen schwere Kopfverletzungen. Zahlreiche Zuschauer wurden mit Blessuren in umliegende Spitäler gebracht.

Der Unfall passierte am Samstag in der letzten Runde des Rennens am Daytona International Speedway, kurz vor der Zielinie. Bei einer Massenkarambolage, an der mehr als ein Dutzend Fahrzeuge beteiligt waren, hob der Wagen von Renn-Neuling Kyle Larson (Nummer 32) bei rund 300 Stundenkilometern ab und flog in den Sicherheitszaun. Dabei wurden Trümmerteile des Autos auf die Haupttribüne geschleudert, wo sie zahlreiche Zuschauer trafen. Unglückspilot Larson selbst entstieg seinem total zerstörten Boliden unverletzt.

Teil des Sicherheitszauns wurde zerstört
NASCAR-Präsident Mike Helton erklärte: "Ein Teil des Sicherheitszauns wurde zerstört, glücklicherweise waren viele Ersthelfer sofort zur Stelle." 14 Personen seien direkt an der Strecke im Medical Center behandelt worden, weitere 14 in umliegende Krankenhäuser transportiert worden, teilten die Verantwortlichen mit. Der Sender Fox berichtete, dass eine Person lebensgefährlich verletzt worden sein soll, ein anderer Motorsport-Fan soll sich zunächst auch in einem sehr kritischen Zustand befunden haben.

Gedanken an eine Absage der 55. Auflage des Klassikers Daytona 500 gab es aber nicht. "Wir sind bereit für das Rennen", sagte der Präsident des Daytona International Speedways, Joie Chitwood, im Rahmen einer Pressekonferenz.

Sämtliche Fahrer, die in den Unfall verwickelt waren, wurden ebenfalls untersucht, sie konnten aber alle das Medical Center wieder verlassen. Über die Schwere der Verletzungen der Fans und Zuschauer machten die Verantwortlichen keine Angaben.

Rennsieger sah Unfall im Rückspiegel
Nach Feiern war Rennsieger Tony Stewart nicht zumute. "Ich habe den Unfall im Rückspiegel gesehen", erzählte er. "Es ist schlimm, wenn die Fans mitbetroffen sind", sagte der routinierte NASCAR-Pilot. "So sehr ich auch gern feiern würde, so wichtig der Erfolg auch war, meine Sorgen um die Zuschauer sind gerade einfach größer."

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