Sa, 21. Oktober 2017

"Fakten unwichtig"

21.02.2013 11:43

Heidi Klum rechnet mit Vorwürfen aus der Heimat ab

Heidi Klum hatte es in den letzten Monaten nicht leicht: Das früher von allen heiß begehrte Model musste sich einige Kritik anhören – und das vor allem aus ihrer Heimat Deutschland. Sie sei eine eiskalte Geschäftsfrau und berechnend, hieß es dort in den Medien. Jetzt nimmt Klum im Gespräch mit Thomas Gottschalk zum ersten Mal Stellung zu den Vorwürfen, die ihr gemacht werden.

"Leider sind die wenigsten Journalisten an Fakten interessiert. Die haben ihre Geschichte schon geschrieben, bevor sie dich treffen", erklärt Klum im Gespräch mit Gottschalk, der sie Anfang der 1990er-Jahre in dessen Late-Night-Show entdeckt hatte, für das "Interview"-Magazin. "Ich merke, dass der Gegenwind, vor allem in Deutschland, stärker wird. Vor vielen Jahren konnte ich dort nichts falsch machen, inzwischen hat sich das Blatt gewendet."

In Amerika, wo sie seit einigen Jahren lebt und die TV-Show "Project Runway" moderiert, fühlt sich die 39-Jährige sehr wohl. "Mein Gesicht und mein Körper sind zu einer Marke geworden. Ich merke, wie sich mein Aufgabenfeld langsam verändert", so Klum. Hier ist sie immer noch beliebt. "Ich bin sehr glücklich, dass Amerika mich mit so offenen Armen empfangen hat. Mein Abschiedsgruß 'Auf Wiedersehen' ist hier Kult geworden."

In "Project Runway" stellt sie junge Designer vor, die eine ganz andere Einstellung haben als die Modelanwärterinnen ihrer deutschen TV-Show "Germany's next Topmodel". "Die hängen sich mit aller Kraft rein, liefern, indem sie mitspielen", schwärmt sie. "Meinen Mädchen in der deutschen Show muss ich manchmal regelrecht in den Hintern treten, damit sie begreifen, worum es geht. Und die erwarten sich vom Fernsehen eine Traumwelt, die ich ihnen einfach nicht bieten kann."

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